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„Dresden darf das“: Tänzer aus dem Moulin Rouge zu Gast beim Semperopernball

„Dresden darf das“: Tänzer aus dem Moulin Rouge zu Gast beim Semperopernball

Nur einmal im Jahr gastiert das „Moulin Rouge" außerhalb von Paris. „Nächstes Jahr kommt es nach Dresden und wird bei uns auftreten", freute sich am Freitag Hans-Joachim Frey, dass er diesen „Top-Act" für den nunmehr 7. Semperopernball ankündigen kann.

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Quelle: dpa

20 Moulin-Rouge-Künstler werden am 20. Januar 2012 im Rahmen des Balles insgesamt vier Mal auftreten. Sie wirken bei der Eröffnungszeremonie mit, präsentieren danach eine eigens für den Semperopernball kreierte Choreographie, tanzen später mit den Gästen des Open-Air-Balles vor der Semperoper Can Can und treten denn noch einmal gegen Mitternacht zur Charity-Aktion auf. „Die Staatskapelle spielt live zu den Auftritten des Moulin Rouge", so Frey weiter. Für die Künstler des Moulin Rouge ist der Gastauftritt in Dresden etwas ganz Besonderes. Es sei das erste Mal, dass man zu live gespielter Musik tanze und dass Moulin-Rouge-Tänzer in einem Opernhaus auftreten", betonte Fanny Rabasse, die PR-Managerin des Varietés. Sie war mit zwei Tänzerinnen eigens für die Pressekonferenz nach Dresden gereist.

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20 Moulin-Rouge-Künstler werden 2012 im Rahmen des Semperopernballes auftreten. Dies teilte Hans-Joachim Frey am Freitag mit. Fanny Rabasse, die PR-Managerin des Varietés war mit zwei Tänzerinnen eigens für die Pressekonferenz nach Dresden gekommen.

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Varieté-Tänzer in der Semperoper? „Dresden darf das", nennt Hans-Joachim Frey, der künstlerische Gesamtleiter des Balles, quasi als Argument das Motto des nächsten Semperopernballes. „Wir sind bunt, witzig und anders. Wir dürfen uns Sachen erlauben, die sich andere vielleicht nicht erlauben." Frey ist zuversichtlich, dass DAS gesellschaftliche Ereignis erneut ein großer Erfolg wird. Immerhin, von den insgesamt 2200 Karten seien schon 2000 verkauft. Die Flanierkarten sind alle weg. Zu haben sind noch etwa 200 Karten für die Tische, die auf den Seitenbühnen im Hauptsaal stehen. Der Vorverkauf startete am 11. Juli, 0 Uhr. „Bis 7.30 Uhr gingen per E-Mail und Fax 400 Bestellungen ein", so Bernd Aust. Der Dresdner Konzertmanager ist der 2. Vorsitzende des Semperopernballvereins und für die Verträge zuständig.

„Vom Start des Kartenvorverkaufes wurden Gäste, die schon einmal einen der Semperopernbälle besucht haben, mit einem Schreiben informiert", antwortete die für den Kartenverkauf zuständige Andrea Mylo auf Anfrage der DNN. Eine öffentliche Ankündigung des Vorverkauf-Starts habe es nicht gegeben. 70 Prozent der verkauften Karten gehen an Adressen in Sachsen", so Mylo weiter. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr konnten diesmal pro Person nur sechs Flanierkarten bestellt werden, um die begehrten Tickets breiter zu streuen. Für den Verkauf der teuren Tischkarten gibt es keine zahlenmäßige Begrenzung.

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Die Frau seines Herzens ist aber Cornelia Eckardt. Sie stammt übrigens aus dem sächsischen Freiberg.

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Anke Richter, selbstständige Kosmetikmeisterin aus Glashütte (l.), kreiiert für sich jedes Jahr ein anderes außergewöhnliches Kleid und lässt es dann nähen. Unterwegs war sie mit Heike Ahrendt, Produktmanagerin aus Glashütte.

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Semperopernintendantin Ulrike Hessler hatte im vergangenen Jahr u.a. Kritik an der Vergabepraxis der Karten und auch an der künstlerischen Ausrichtung des Programmes geübt, das sie als „Unterhaltungsshow für die Zuschauer des MDR" bezeichnete. Wie sie jetzt dazu steht, dazu wollte sich Frau Hessler, die im Urlaub weilt, am Freitag gegenüber DNN nicht äußern.

Voriges Jahr habe Frau Hessler wahrscheinlich die „Bedeutung des Balles noch nicht eingeatmet", vermutete Aust. „Wir haben Frau Hessler mehr einbezogen", sagt Aust. Sie sei beim „Brainstorming" (einer Sitzung zur Ideenfindung) dabei gewesen. „Sie hat sich einbringen können", sei „mit eigenen Vorschlägen zurückhaltend" gewesen. „Wir wissen, dass wir keine Oper produzieren. Wir wollen einen erfolgreichen Ball machen." Trotzdem denkt Aust, „dass wir untereinander ein gutes und ein Achtungsverhältnis aufgebaut haben". Der Vertrag für den übernächsten Semperopernball (am 1.2.2013) sei schon in Sack und Tüten. „Vor der Spielpause der Semperoper hatten wir mit Frau Hessler ein sehr angenehmes Gespräch. Sie sicherte uns zu, dass wir im September die Verträge für die Jahre 2013 und 2015 festmachen." „Das ist eine große Erleichterung für uns, denn so können wir in eine langfristigere Planung gehen", sagt Frey.

Catrin Steinbach

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