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Diskussion über Dresdner Striezelmarktfichte hält an - Entscheider weiter unbekannt

Diskussion über Dresdner Striezelmarktfichte hält an - Entscheider weiter unbekannt

Die Diskussion um die Striezelmarkt-Fichte auf dem Dresdner Altmarkt hält an. Auch wenige Tage vor Beginn des weltberühmten Weihnachtsmarktes wollen sich einige Dresdner nicht damit abfinden, dass die Fichte in diesem Jahr weniger majestätisch aussieht als erhofft.

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Der aktuelle Baum auf dem Striezelmarkt erntzürnt die Gemüter in Dresden.

Quelle: DNNOnline Montage

„Zerfleddert und dürftig“ sehe der Baum aus, im Internet kursieren Fotomontagen, auf denen der Dresdner Baum im Vergleich zu seinem Leipziger Pendant wenig schmeichelhaft aussieht.

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Der Striezelmarkt-Baum 1999.

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Wer dafür verantwortlich ist, dass exakt dieser Baum ausgesucht wurde, ist unklar. So stellte der Staatsforstbetrieb Bezirk Dresden laut Marko Groß fünf Bäume zur Wahl. "Warum die Entscheidung nun auf diesen Baum fiel, kann ich nicht sagen. Wir haben nur eine Vorauswahl getroffen", erklärt Groß, Leiter des Forstreviers Klotzsche. Entschieden wurde aber in anderer Stelle, nach Informationen von DNN-Online im Marktamt der Stadt. Zudem hat die Verwaltung auch die Chance, sich an anderer Stelle zu bedienen. So kam der Baum 2011 von einem Privatgrundstück in Ullersdorf.

Denn in diesem Jahr weisen alle Bäume der Dresdner Heide in diesem Jahr eine Gelbfärbung in den Nadeln auf, so dass das Marktamt der Stadt in einer anderen Region eventuell eine bessere Wahl hätte treffen können. Eine entsprechende Anfrage von DNN-Online, wer für die Auswahl verantwortlich ist, blieb bis zum Freitagabend unbeantwortet. Der Weihnachtsbaum ist ein Naturprodukt. Der kann nun mal nicht wie Heidi Klum aussehen", betont Heiko Müller, Abteilungsleiter des Staatsforstbetrieb Bezirk Dresden. Zudem wäre ein dichter aber eben auch breiter Baum wie zum Beispiel in Leipzig für den Striezelmarkt wohl nicht infrage gekommen. Denn in diesem Jahr durfte der Baum nicht zu breit sein, da drumherum zu wenig Platz ist.

Die Hoffnung bleibt, dass der Baum beleuchtet ein wenig prächtiger aussieht. Die erste Gelegenheit, das zu testen, bietet sich am Montagnachmittag zur offiziellen Beleuchtungsprobe. Ab Mittwoch soll der Baum dann zur Eröffnung des Striezelmarktes allabendlich strahlen.

sl / ste

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