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Die schwarze Null steht – Semperopernball 2013 kostete 1,6 Millionen

Die schwarze Null steht – Semperopernball 2013 kostete 1,6 Millionen

Der Semperopernball 2013 ist Geschichte. Semperopernballvereins-Mitglied und Konzertveranstalter Bernd Aust zeigte sich zufrieden mit dem Ball. „Uns ist wieder ein großartiges Fest gelungen“, so Aust.

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Mitveranstalter Bernd Aust und seine Frau

Quelle: Julia Vollmer

Weniger erfreut war Aust über die Proteste der Tierschützer, die gegen die Beteiligung von drei Elefanten bei der Eröffnungsparade protestiert hatten. Die Verantwortlichen hatten schließlich dem Druck der Aktivisten nachgegeben und die Elefanten-Beteiligung abgesagt. „Die Attacken der Tierschützer auf unseren Verein waren massiv und teilweise sogar bedrohlich“, so Bernd Aust.

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Taschen-Designerin Katrin Langer

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Etwas chaotisch war es bei der Organisation der Preisträger zugegangen. „Mir persönlich hätten drei Preisträger gereicht, aber wir hatten dann schon mehrere Prominenten angefragt und konnten dann keinem mehr absagen“, verrät Aust. Ob man im nächsten Jahr wieder fünf Mal den St. Georgs Orden vergibt, bezweifelte auch Hans-Joachim Frey, der Vorsitzende des Semperopernball e.V. „Bis Donnerstagfrüh wussten wir nicht, ob Gerard Depardieu kommt und dann bekamen wir doch die Zusage“, so Frey. „Aber wenn ein Depardieu zum Ball kommt, bekommt er natürlich auch einen Orden.“

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(Fast) unerwarteter Stargast in Dresden: Gerard Depardieu

Quelle: dapd

Die sogenannte schwarze Null steht am Ende bei den Einnahmen und Ausgaben für den Ball. „Wir haben 1,6 Millionen Euro ausgegeben und auch wieder eingenommen“, so Schatzmeister Rainer Naseband. Stolze 70.000 Euro bezahlte der Verein allein für Miete an die Semperoper, 130.000 Euro Personalkosten für die Mitarbeiter der Oper, die beim Umbau halfen. Die Blumendekoration der Oper ließen sich die Veranstalter 28.000 Euro kosten und 60.000 Euro stehen für Möbel und Geschirr auf der Rechnung. Das Engagement von Sternekoch Stefan Hermann war den Veranstaltern auch einiges wert. 80.000 Euro kosteten die Speisen und noch einmal 30.000 Euro fielen für die Küchenausstattung an.

Julia Vollmer

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