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Die fünfte Pillnitzer Schlössernacht erwartet am 4. August bis zu 7000 Besucher

Die fünfte Pillnitzer Schlössernacht erwartet am 4. August bis zu 7000 Besucher

Dresden. Ein Paradies aus Lichtern, Poesie, Schönheit und Leichtigkeit soll sie werden, die nunmehr fünfte Pillnitzer Schlossnacht.

Am 4. August werden sich um 17 Uhr die Tore des 28 Hektar großen Schlossparks Pillnitz für die Gäste öffnen, die in barocker Atmosphäre an einem eleganten Fest teilhaben sollen. Das Konzept aus den vergangenen Jahren bleibt im Wesentlichen erhalten, allerdings setzen die Veranstalter auch neue Akzente.

So holten sie sich als Partner den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) mit ins Boot, der die Schlossnacht erstmals live im Fernsehen übertragen wird. Ruth Moschner und Gunter Emmerlich, der sich als "barocke Erscheinung" durchaus dafür geeignet sieht, sollen durch den TV-Abend führen. Beide hatten bereits den Semperopernball gemeinsam moderiert. Die Fernsehübertragung macht die Sache wiederum für einige Stars lukrativer. So werden unter anderem der britische Tenor Paul Potts und das italienische Orchester Rondò Veneziano auftreten.

Mehr als 200 Künstler werden mit ihren Programmen aus den Bereichen Opern, Tanz, Musik, Theater, Märchen und Sagen von 18 bis 2 Uhr die Festnacht gestalten, die mit einem Höhenfeuerwerk abgeschlossen werden soll. Dabei wird es im Park drei Bühnen und 18 weitere Spielstätten geben. Besonderes Augenmerk liegt dabei wieder auf der Beleuchtung. Rund 3800 Lampen kommen zum Einsatz, 2000 davon setzen das Schloss, Orangerie, Palmenhaus und weitere Gebäude sowie den Lustgarten in Szene. Die übrigen 1800 Lampen leuchten die Wege aus und weisen von Spielstätte zu Spielstätte. Dafür seien 60 Kilometer Kabel nötig.

Deshalb müsse der Aufbau bereits am Sonntag, dem 29. Juli beginnen. Dennoch bleibt der Schlosspark während des Aufbaus geöffnet - für zahlende Gäste, versteht sich. Auch die Hausherren geben sich überzeugt. "Die Schlössernacht hat als Wagnis begonnen, doch schon im ersten Jahr habe ich erkannt, dass das eine runde Sache ist, die zum Park passt", sagt Christian Striefler, Direktor des Staatsbetriebs Schlösser, Burgen und Gärten, zu dem auch Schloss und Park Pillnitz gehören.

Wegen des Denkmalschutzes gebe es naturgemäß viele Einschränkungen und dem bunten Treiben seien gewisse Grenzen gesetzt. Doch habe er bei den Veranstaltern eine "große Liebe zum Objekt" ausgemacht. Ein gewisser Enthusiasmus scheint auch notwendig zu sein. "Mit Hochwasser und Gewittergüssen waren wir in den vergangenen Jahren vom Pech verfolgt", berichtet Veranstalter Rainer Wohlthat von der Eventagentur Wohlthat Enternainment. "Wir erwarten aber auch in diesem Jahr wieder 5000 bis 7000 Besucher".

Stefan Schramm

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