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Die Frauenkirche zum Naschen - "Frauenkirchensteine" aus Nougat

Die Frauenkirche zum Naschen - "Frauenkirchensteine" aus Nougat

Die Frauenkirche kann man ab sofort vernaschen. Gestern war der Verkaufsstart für die sogenannten "Frauenkirchensteine". Dabei handelt es sich um Nougat-Pralinen mit marmoriertem Muster, die den Sandstein der Frauenkirche nachbilden sollen.

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Vor dem Original präsentiert Karl Gläsle seine Idee: die "Frauenkirchensteine".

Die Idee für die "Frauenkirchensteine" hatte der 49-jährige Kommunikationsdesigner Karl Gläsle: "In meinem Beruf entwerfe ich Schachteln für Lebensmittel und Süßwaren. Da ich von meinem Büro aus den Wiederaufbau der Frauenkirche mitverfolgen konnte, kam mir die Idee zu den Frauenkirchensteinen." Ein leichter Weg war es allerdings von der Idee bis zur Umsetzung keinesfalls. Bereits im Jahr 2003 hatte Gläsle zwar alles genau geplant, aber er konnte lange Zeit keinen Partner finden, um seine Vorstellungen umzusetzen.

Erst im Oktober war es so weit. "Über eine Bekannte bekam ich den Kontakt zu den Wenzel Prager Bierstuben. Die Geschäftsführer waren sofort von der Idee begeistert und erklärten sich bereit, die Pralinen in ihrem Restaurant zu verkaufen", so Gläsle. Gleichzeitig bekam er auch von der Firma Adoratio-Schokoladenkunst in Thürmsdorf die Zusage, dass sie seine "Frauenkirchensteine" produziert. In den Jahren zuvor sei es sehr schwer gewesen, einen geeigneten Hersteller zu finden, weil es zum einen noch nicht so viele Schokoladenmanufakturen in der Region gab und zum anderen, weil die Stückzahlen nicht groß genug waren, erinnert sich der Pralinenerfinder.

Eine Manufaktur sollte es aber unbedingt sein. "Das kommt der Philosophie der Frauenkirche entgegen - handgemacht mit hoher Qualität", betont Gläsle. Zunächst hat er 1000 Packungen geordert, die jeweils 115 Gramm schwer sind und 7,90 Euro kosten. Im Karton mit dem Frauenkirchenlogo befinden sich insgesamt vier dunkle und vier helle Nougatsteine. Wie bei den verschieden Steinen der Frauenkirche soll dieser Kontrast den Gegensatz zwischen Altem und Neuem verdeutlichen.

Obwohl Karl Gläsle hofft, dass seine Kreation den Menschen gefällt, geht es ihm nicht in erster Linie ums Geldverdienen: "Ich möchte etwas Nachhaltiges schaffen, dass irgendwann einmal zu einem Symbol für Dresden wird, wie es zum Beispiel der Christstollen ist." Ein Teil der Erlöse soll daher für die Frauenkirche gespendet werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.11.2011

Tom Drechsel/Stephan Hönigschmid

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