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Die Dresdner Schlössernacht prüft neues Besucherkonzept für 2015

Die Dresdner Schlössernacht prüft neues Besucherkonzept für 2015

Ratzfatz sind sie weg, die Karten für die Dresdner Schlössernacht. Bereits drei Viertel des 6000 Stück großen Kontingents konnten die Macher um Mirco Meinel, Geschäftsführer der First Class Concept GmbH, für die diesjährige Ausgabe am 19. Juli an den Mann bringen.

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Lena Wohl (l-r), Luise Wolf, Teresa Heyne, Emma Günther und Dieter Beckert in der Rolle des "Lord of Findlater".

Quelle: Christin Grödel

Ausverkauft wird die Veranstaltung wohl auch in ihrem sechsten Jahr sein.

Wer dieses Mal leer ausgeht, dem könnte 2015 mehr Glück beschienen sein. Denn die Schlössernacht soll größer werden. „Wir planen einen neues Wegekonzept, das mehr Besucher auf dem Gelände zulässt. Derzeit arbeiten wir gemeinsam mit den zuständigen Ämtern und den Hausherren der Schlösser an einem entsprechenden Konzept“, erklärte Meinel. Die Veranstalter sind durchaus zuversichtlich, den Plan im kommenden Jahr – genauer am 18. Juli 2015 – Wirklichkeit werden zu lassen. Die Stadt habe Entgegenkommen signalisiert.

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Am Samstag verzauberten die Elbschlösser in prächtigen Farben

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Aber das ist Zukunftsmusik, die sechste Ausgabe am 19. Juli wird ab 18 Uhr im bewährten Gewand über die Bühne gehen. Und das verspricht: Schlendern und verweilen, lauschen und genießen in den Parkanlagen von Schloss Albrechtsberg, Schloss Eckberg, dem Lingnerschloss und der Saloppe. Was die Künstlerische Leiterin Sylvia Grodd als „bunt wie immer“ bezeichnet, klingt numerisch so: sechs Kilometer illuminierte Wege durchziehen das Festgelände, zehn Kilometer Stromkabel sorgen für genügend Elektrizität und mehr als 260 Künstler bieten 77 Konzerte auf über 15 Bühnen und Spielflächen.

Musikalisch könnte die Bandbreite kaum größer sein. Sie reicht von Swing bis zur Spanischen Gitarre, von handfestem Rock bis zu kubanischem Salsa, von Russian Folk bis zu Singer-Songerwriter.Cover-Bands bringen zudem bekannte Klänge von Frank Sinatra und Coldplay auf die Bühne. Ein Großteil der Künstler stammt aus Dresden und der Region, darauf legen die Veranstalter Wert. So wird die junge Sängerin Susann Großmann aus Dresden beispielsweise die Besucher bereits zum vierten Mal erfreuen.

Nicht nur akustisch wird einiges geboten, auch fürs Auge haben sich die Macher einiges einfallen lassen. Das Schloss Albrechtsberg etwa entführt dank einer Projektion in die Unterwasserwelt, auf den Wegen gibt es feurige Showeinlagen und Am Teich wird es erotisch: Auf dem Wasser ist eine Burlesque-Einlage geplant. Höhepunkt wird auch in diesem Jahr das große Feuerwerk gegen 23 Uhr sein.

Für Entlastung auf der Hauptstrecke wird wie im Vorjahr ein Verbindungsweg durch das Römische Bad sorgen. Und den sollten vor allem Architekturbegeisterte nutzen. „Entlang des Bauzauns planen wir einige Bild- und Infotafeln zum Baugeschehen“, informierte Projektleiter Jörg Ullrich.

Soziales Engagement beweisen die Veranstalter mit einer Spendenaktion: ein Euro aller Eintrittskarten, zusammen also genau 6000 Euro, gehen an die Hope-Stiftung, die sich in Südafrika für HIV- und Aids-Kranke einsetzt.

Christin Grödel

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