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"Deutschland sucht den Superstar" castet in Dresden Gesangstalente

"Deutschland sucht den Superstar" castet in Dresden Gesangstalente

Am Montagnachmittag hat der Castingtruck von "Deutschland sucht den Superstar" in Dresden Station gemacht. Auf dem Schlesischen Platz am Bahnhof Neustadt konnten bisher unentdeckte Gesangstalente im Alter zwischen 16 und 30 Jahren ihr Können unter Beweis stellen.

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Viele junge Gesangstalente wollten am Montag beim Casting ihre Chance nutzen.

Quelle: Stephan Hönigschmid

Einer der Teilnehmer war der 23-jährige Kevin Schäfer. „Ich mache bereits zum achten oder neunten Mal mit. Leider bin ich aber wieder nicht in die nächste Runde gekommen.“ Sein Ziel sei es, einerseits berühmt zu werden und andererseits Dieter Bohlen einmal die Meinung zu sagen. „Ich will ihm sagen, dass es scheiße ist, wie er die Menschen behandelt. Er sollte freundlicher sein“, denkt der 23-Jährige.

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Babette Hertel: . "Ich mache aus Spaß mit. Mal sehen, wie weit ich komme."

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Gesungen hat Kevin Schäfer diesmal „Ich will immer wieder dieses Fieber spü’n“ von Helene Fischer. Warum die zweiköpfige Jury mit seinem Auftritt nicht zufrieden war, weiß er genau. „Es hätte wohl noch etwas feuriger sein müssen. Aber ich gebe nicht auf. Beim nächsten Casting bin ich wieder dabei“, betont der Arbeitssuchende, der demnächst eine Ausbildung zum Koch beginnt.

Extra aus Cottbus kam Katia Myznekava angereist. „Ich habe so etwas noch nie gemacht und wollte es einmal ausprobieren.“ Ihr sei es wichtig gewesen, einmal die Kritik einer professionellen Jury zu hören, betont die 25-Jährige, die unter anderem den Song „Fever“ von Peggy Lee zum Besten gegeben hat. Obwohl sie dabei vollen Einsatz zeigte, kam auch sie am Ende nicht weiter. „Mir sind die Übergänge von leisen zu lauten Passagen nicht so gut gelungen“, sagt sie und fügt an: „Die Kritik der Jury war aber sehr freundlich. Vielleicht werde ich noch einmal an einem Casting teilnehmen.“

Bereits einschlägige Erfahrungen mit derartigen Veranstaltungen hat die 18-jährige Erika Kraus. „Vor zwei Jahren war ich schon einmal in München beim Casting von ‚The Voice of Germany’“. Ähnlich wie damals konnte die Nürnbergerin auch diesmal die Jury nicht vollends überzogen. „Sie haben zwar gesagt, dass ich ein großes Potenzial habe. Allerdings war meine Erkältung nicht gerade hilfreich“, denkt die 18-Jährige.

Ziemlich locker erlebte Babette Hertel aus Dresden die Castingatmosphäre. „Ich mache aus Spaß mit. Mal sehen, wie weit ich komme“, sagt die 27-Jährige. Die Regeln des Vorausscheids kennt sie genau, weil sie vor einigen Jahren am Hauptbahnhof schon einmal bei "Deutschland sucht den Superstar" vorgesungen hat. „Man darf der Jury nicht die Hand schütteln und sollte auch nicht herumdiskutieren, wenn man abgelehnt wird“, so Hertel.

Eine Empfehlung hatte die aus einer Frau und einem Mann bestehende Jury, die nicht prominent besetzt war, für die 16-jährige Michelle Lubawina parat. „Sie haben gesagt, ich soll Gesangsunterricht nehmen und dann nächstes Jahr noch einmal wiederkommen“, sagt die Dresdnerin. Obwohl sie bei ihrer Castingpremiere aufgeregt war, sei sie eigentlich mit ihrer Stimme zufrieden gewesen, werde aber an sich arbeiten, so Lubawina. Ob sie jedoch tatsächlich noch einmal zum Casting gehen wird, wusste sie am Montag noch nicht.

Neuland war die Veranstaltung auch für Joshua Yackley. Dennoch zeigte sich der 18-Jährige zuversichtlich. „Musik ist meine Leidenschaft. Und wenn jemand für etwas eine Leidenschaft hat, dann sollte man das doch unterstützen.“ Er habe sich mit Stimmübungen auf das Casting vorbereitet, sagt der Azubi, der mit dem Lied „Wonderwall“ von Oasis punkte wollte.

Ähnlich wie die meisten Gesangstalente vor Ort, machte der 18-Jährige einen selbstbewussten und entpannten Eindruck. Auch vor möglicher Kritik der Jury schien kaum jemand Angst zu haben. Warum das so ist, verriet die 22-jährige Franziska Spexard. „Ich finde, dass man jede Chance, die sich bietet, auch nutzen sollte. Und wenn es dabei einmal Kritik gibt, ist das nicht schlimm, weil man sich nur auf diese Weise weiterentwickeln kann.“

Dermaßen entspannt ging auch Mario Pätzold an den Start. Der 31-jährige Dresdner wurde zwar schon einmal beim Casting abgelehnt, aber auch er sagt trotzig: „Ich lasse mich nicht abschrecken.“ Die Casting-Tour von "Deutschland sucht den Superstar" ist bereits seit dem 20. August unterwegs und gastiert in insgesamt 40 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Anfang nächsten Jahres erlebt die Fernsehshow ihre 11. Auflage.

Stephan Hönigschmid

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