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Der Zoo Dresden erhöht die Eintrittspreise - Erwachsene zahlen ab 1. Februar mehr

Der Zoo Dresden erhöht die Eintrittspreise - Erwachsene zahlen ab 1. Februar mehr

Besuche im Zoo werden ab 1. Februar deutlich teurer. Das habe der Aufsichtsrat beschlossen, bestätigte Zoo-Geschäftsführer Karl-Heinz Ukena gestern gegenüber DNN.

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Die vier Roten Pandas aus dem Zoo - im Bild eines der beiden im Juni geborenen Jungtiere - bekommen eine neue Anlage am Prof.-Brandes-Haus.

Quelle: Archiv

Als Gründe führt er vor allem die drastisch gestiegenen Energie- und Futterkosten sowie die höhere Attraktivität des Zoos an.

Erwachsene zahlen ab 1. Februar 12 statt 10 Euro, wenn sie den Zoo besuchen möchten. Die ermäßigte Karte kostet künftig 8 statt bisher 7,50 Euro. Gleich geblieben ist der Preis für die Kinderkarte. "Da sind wir mit 4 Euro deutschlandweit konkurrenzlos günstig", so Ukena. Eine Familie (zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder) muss künftig 30 statt 24 Euro berappen. Der Preis der Familienjahreskarte erhöht sich um 10 Euro auf 80 Euro. Die Jahreskarte für einen Erwachsenen ist ab Februar nicht mehr für 29 Euro, sondern für 35 Euro zu haben. Die Jahreskarte für Kinder bzw. Ermäßigungsberechtigte kostet wie zuvor 18 Euro. Und Dresden-Pass-Inhaber bekommen auf die Eintrittskarte 50 Prozent Ermäßigung. Die letzte Preiserhöhung war im Sommer 2010.

Zum Vergleich: Im Leipziger Zoo zahlen Erwachsene 14 Euro, Ermäßigungsberechtigte 12 und Kinder 8 Euro. Allerdings erstreckt sich der Leipziger Tierpark über eine Fläche von 22,5 Hektar, der Dresdner nur über 12,8 Hektar.

Ukena begründet die Preiserhöhung zum einen mit den immens gestiegenen Energiekosten. "In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Kosten verdoppelt, ohne dass wir mehr Strom verbraucht hätten", erklärt der Geschäftsführer. Auch die Futterpreise seien enorm gestiegen. Das Rindfleisch für die Raubtiere koste im Vergleich zum Vorjahr etwa 30 Prozent mehr. Heu sei um 15 Prozent teurer geworden.

Außerdem habe der Zoo in den vergangenen Jahren deutlich an Attraktivität gewonnen. Als Beispiele nennt Ukena die Eröffnung des acht Millionen Euro teuren Prof. Brandes-Hauses im Jahre 2010 und die neue Anlage für die Erdmännchen, die im Januar fertig werden soll. Gleichfalls im kommenden Jahr erhalten die beiden Roten Pandas namens Lobke und Manchu mit ihrem Nachwuchs, einem noch namenlosen Zwillingspärchen, ein neues Gehege. Es soll in Nachbarschaft zum Prof.-Brandes-Haus gebaut werden und 50 000 Euro kosten.

Was die Besucherzahlen betrifft, rechnet der Zoo-Chef in diesem Jahr mit rund 790 000 Gästen. Im Jahr zuvor waren es 826 000 Zoofreunde, die sich im Tierpark umsahen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.11.2012

Katrin Richter

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