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Der Erfinder der Funkelstadt ist eigentlich ein Weihnachtsmuffel

Der Erfinder der Funkelstadt ist eigentlich ein Weihnachtsmuffel

Dirk Grünig ist der Erfinder bzw. "Architekt" der Funkelstadt. Der 45-Jährige wurde nach eigener Aussage in Meerane geboren, wuchs in Syrien auf. Schul- und Berufsausbildung sowie Studium absolvierte er aber in Deutschland, wie man auf seiner Internetseite nachlesen kann.

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Dirk Grünig

Quelle: PR

Grünig war als Entwicklungshelfer tätig, arbeitet als Autor, Regisseur, Bühnen-/Kostümbildner, Designer, Fotograf. Er ist Geschäftsführer der Wunderräume GmbH, einem Unternehmen, das sich auf die Ausgestaltung von Messen und erlebnisorientierte Inszenierung von Veranstaltungen aller Art mit außergewöhnlichen Dekorationen spezialisiert hat und die Funkelstadt veranstaltet.

Zudem steht der vielseitige Kulturmanager mit dem langen Pferdeschwanz als Geschäftsführer und künstlerischer Leiter dem Helmnot Theater vor, das er 1995 gründete und das wie die Wunderräume GmbH in Lichtenstein bei Chemnitz seinen Sitz hat. Logischerweise übernimmt das Helmnot Theater auch die künstlerische Ausgestaltung des Weihnachtsspektakels auf der Cockerwiese in Dresden.

Mit der Funkelstadt macht Grünig seinen eigenen Weihnachtstraum wahr, denn eigentlich sei er ein Weihnachtsmuffel, sagt er uns. "Der 24. Dezember ist der stressigste Tag im Jahr. Zu einer bestimmten Uhrzeit muss alles fertig sein: das Essen, die Kleidung, die Geschenke. Man muss saubere Fingernägel und auf den Punkt gute Laune und alle lieb haben. Das war mir alles zu konstruiert, deswegen mochte ich Weihnachten nicht. Viele meiner Freunde sind aber absolute Weihnachtsfans und haben mich gefragt, wie denn Weihnachten für mich sein müsste, damit es mir gefällt." So sei ihm dann die Idee für die Funkelstadt gekommen.

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Die Funkelstadt 2012 ist mitten im Aufbau.

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"Sie soll sein, wie man sich vorstellt, dass es in guter alter Zeit einmal war, aber doch nie gewesen ist. Als der Schnee noch weißer war, es weiße Weihnachten und Eisblumen an den Fenstern gab, als man sich am Kamin zusammensetzte und Geschichten erzählte." Grünig hofft, dass die märchenhafte, romantische Funkelstadt den Besuchern hilft, in einer stressigen Zeit zu "entschleunigen, runterzukommen, sich selbst wieder zu fühlen". Aber das könne man nur, wenn man sich Zeit nehme und auf die Zauberwelt einlasse.

Catrin Steinbach

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