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Das Schaf hat Einzug gehalten - Studio "Shudao" lud zum chinesischen Neujahrsfest

Das Schaf hat Einzug gehalten - Studio "Shudao" lud zum chinesischen Neujahrsfest

Mit einem improvisierten Drachen- oder Löwentanz, traditioneller Musik und typischen Spezialitäten wurde in der Dresdner Neustadt das chinesische Jahr des Schafes (auch als Jahr der Ziege bekannt) begrüßt.

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Der Drachen, der hier durch die Kamenzer Straße "fliegt", wurde vom Maler und Grafiker Rao Fu geschaffen.

Quelle: Genia Bleier

"Shudao", das vor einem knappen Jahr eröffnete Studio für chinesische Kultur, hatte zum chinesischen Neujahrsfest geladen und der kleine Raum in der Kamenzer Straße platzte förmlich aus den Nähten. Auch viele Kinder, die hier schon ab vier Jahren Kurse belegen können, waren gekommen.

"In allen asiatischen Ländern ist Neujahr das wichtigste Fest des Jahres", erklärte der Studio-Inhaber, Maler und Grafiker Rao Fu. Unter seinen Händen ist für seinen Kurzauftritt auch der Drachen entstanden. Die Besucher (darunter Malte von Bargen vom Chinesischen Pavillon auf dem Weißen Hirsch) erfuhren, dass an diesem wichtigen Tag - ähnlich wie zum deutschen Weihnachtsfest - die Familie zusammenkommt, gut isst und trinkt, aber auch Geschäfte besprochen werden und dass die vorherrschende Farbe Rot das Zeichen des Glücks ist.

Das brauchen abergläubische Chinesen diesmal besonders, denn dem gerade begonnenen Schafsjahr bzw. den in einem solchen Jahr Geborenen wird auch Unglück vorhergesagt. Auf der anderen Waagschale aber liegen Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Ehrlichkeit, Toleranz - Eigenschaften, die das Schaf gern in Dresden, aber bitte unter allen Bürgern, verbreiten darf.

Volkstümliche chinesische Musik auf der Geige und der traditionsreichen chinesischen Zither (Guzheng) sowie eine Einführung in typische Tanzformen des ostasiatischen Landes rundeten das Neujahrsfest ab. Bis zum 7. Februar 2016 begleiten nun Schaf oder Ziege die Chinesen, die an ihren Mondkalender glauben.

www.shudao.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.02.2015

Genia Bleier

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