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Chinesischer Nationalcircus feierte Premiere bei Sarrasani

Besuch in Dresden Chinesischer Nationalcircus feierte Premiere bei Sarrasani

„Das Stück handelt von denen, die kein Gemälde sein wollten, sondern immer nur Skizzen in der Welt“ – mit diesem Satz aus der Stille begann die Premiere des Chinesischen Nationalcircus am 16. Februar in Dresden.

 
 

Quelle: PR

Dresden.  „Das Stück handelt von denen, die kein Gemälde sein wollten, sondern immer nur Skizzen in der Welt“ – mit diesem Satz aus der Stille begann die Premiere des Chinesischen Nationalcircus am 16. Februar. Ein fein gekleideter Herr bricht in die Fremde auf und entdeckt die vielfältige Kultur von verschiedenen Chinatowns in Metropolen wie New York, Vancouver, London und Amsterdam. Zwischen Tradition und Moderne sieht er das Land das Lächelns in düsteren und hellen Facetten.

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„Das Stück handelt von denen, die kein Gemälde sein wollten, sondern immer nur Skizzen in der Welt“ – mit diesem Satz aus der Stille begann die Premiere des Chinesischen Nationalcircus am 16. Februar. Ein fein gekleideter Herr bricht in die Fremde auf und entdeckt die vielfältige Kultur von verschiedenen Chinatowns in Metropolen wie New York, Vancouver, London und Amsterdam. Zwischen Tradition und Moderne sieht er das Land das Lächelns in düsteren und hellen Facetten.

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Artisten, die den Gesetzen der Schwerkraft trotzen, die archaische Kampfkünste auf die Bühne bringen oder die menschliche Anatomie scheinbar überwinden – 30 davon standen auf der Trocadero-Bühne am Wiener Platz und lächelten um die Wette. Auf klassische Elemente des chinesischen Circus wie der Hutjonglage folgten Hau-Drauf-Nummern von einer blonden Dame mit Kurzhaarschnitt in Leder, die Vasen und Tische auf ihren Füßen jonglieren. Fernab des Circuslebens ist die Artistin mit einer Frau zusammen. Ein Thema, das im Reich der Mitte schwierig ist. Mit der Nummer tritt sie althergebrachte Werte mit Füßen.

Drachen, Fächer, Kimonos – die Reise ins Ungewisse bringt den Protagonisten scheinbar immer wieder in die eigene Tradition zurück. Mit seinem Partner steht er immer wieder im Mittelpunkt und versucht sich an chinesischer Situationskomik. Anschließend bereisen die beiden eine neue, moderne Welt. So tanzt eine Gruppe in Tracht Modern Dance, eine Polizistengruppe vollführt Break Dance oder eine Burlesque-Tänzerin zaubert immer neue Spielkarten aus dem Nichts.

„Chinatown“ ist ein selbstironisches Stück für die ganze Familie, das Akrobatik, Tanz und Circus vermischt und dadurch vielfältig wirkt. Die Show wirbt für die Akzeptanz anderer Kulturen im eigenen Land und trifft damit einen wunden Punkt in der Landeshauptstadt.

Die Show „Chinatown“ ist noch am 18. und 19. Februar jeweils um 15 und 19 Uhr im Sarrasani-Zelt am Wiener Platz zu bestaunen. Die Karten kosten im Vorverkauf zwischen 27,40 und 46,10 Euro und sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder im Internet unter www.eventim.de erhältlich.

Von Juliane Just

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