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Banda Communale sammelt Geld für Bandprojekt mit Flüchtlingen

„Banda Internationale“ Banda Communale sammelt Geld für Bandprojekt mit Flüchtlingen

Die Dresdner Band „Banda Communale“ will für ihr aktuelles Projekt „Banda Internationale“ bis zu 15.000 Euro per Crowdfunding sammeln. Seit einigen Monaten stehen die Musiker schon mit Dresdner Flüchtlingen auf der Bühne, woraus eine neue Band entstanden ist.

Wo früher nur Blasmusik gespielt wurde, haben die Flüchtlinge das Repertoire an Musik wie Instrumenten deutlich erweitert.

Quelle: sl (Archiv)

Dresden. Die Dresdner Band „Banda Communale“ will für ihr aktuelles Projekt „Banda Internationale“ bis zu 15.000 Euro per Crowdfunding sammeln. Seit einigen Monaten stehen die Musiker schon mit Dresdner Flüchtlingen auf der Bühne, woraus eine neue Band entstanden ist. Dies soll nun ausgedehnt werden.

Geplant ist, mit dem Geld für alle neuen Musiker Instrumente zu leihen oder zu kaufen. Denn, so die Initiatoren, wer aus Syrien, Irak oder Afghanistan flieht, der lässt sein Musikinstrument zurück. Neben den „Arbeitsgeräten“ der Bandmitglieder sollen auch eine CD und ein Dokumentarfilm produziert werden. Hinzu kommen Auslagen, zum Beispiel für Fahrkarten für den Zug zur Bandprobe oder technisches Equipment wie Verstärker.

„Die gegenwärtige Situation geflüchteter Menschen verlangt unsere Aufmerksamkeit und unser Engagement! Mit diesem Projekt wollen wir nicht nur Refugees einen Weg in die Gesellschaft eröffnen und unseren Alltag mit ihnen teilen, sondern auch möglichst viele Menschen dazu inspirieren, ähnliche Ideen umzusetzen“, heißt es von den Initiatoren des Crowdfunding-Projektes.

Mit "Banda Internationale" hat am Mittwochabend ein Musikprojekt in der Dresdner Scheune seine "Weltpremiere" gefeiert.

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Banda Communale hatte sich vor einigen Jahren gegründet, um den Protest gegen die Neonazi-Aufmärsche des 13. Februars in Dresden musikalisch mit Blasmusik zu unterstützen. Im Sommer 2014 begann die Band damit, in Flüchtlingsunterkünften zu spielen und stieß dort auf musikbegeisterte Bewohner. Daraus entstand schließlich die „Banda Internationale“, die im Herbst in der Scheune ihren ersten Auftritt hatte. Laut Band gehören aktuell zwölf geflüchtete Profi- und Hobbymusiker zur Formation, die ihr Repertoire so beispielsweise um afghanischen Popsongs aber auch um Metal-Klänge aus dem Iran erweiterte.

sl

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