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BRN 2012: Neustädter schwafeln über Gema, Toiletten und allgemeines Benehmen

BRN 2012: Neustädter schwafeln über Gema, Toiletten und allgemeines Benehmen

Die Bunte Republik Neustadt 2012 (BRN) wirft ihre Schatten voraus. Auch in der Woche vor Ostern traf sich die Schwafelrunde, ein Kreis von Kulturschaffenden aus der Dresdner Neustadt, zu einer Vorbereitungsrunde.

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„Wir würden uns wünschen, dass sich die Menschen auf der BRN so benehmen, als wären sie bei Freunden zu Besuch", so Wacker.

Quelle: Sebastian Kositz

Diesmal mit dabei: etwa 50 Anwohner, die sich mit eigenen Projekten an der BRN beteiligen wollen. „Der Effekt ist jedes Mal der Gleiche: Die Leute erschrecken, wie bürokratisch eine Standanmeldung ist", erklärt Ulla Wacker, Schwafelrundenmitglied vom Stadtteilhaus Neustadt.

Das Ordnungsamt benötigt jede Menge Formulare und einen exakten Lageplan des Stands für eine korrekte Anmeldung. Insbesondere die Toilettenproblematik beschäftigt die Schwafelrunde. Ausschankbetreiber müssen eine Toilette nachweisen. „Das war eine Forderung von uns, der in diesem Jahr nachgekommen wird", so Wacker. Nun soll eine gemeinschaftlich bewirtschaftete Toilette aufgestellt werden. Dafür muss zusammengelegt werden.

Auch die GEMA sorgt immer mal wieder für Irritationen. Alle Stände, an denen Musik gespielt wird, müssen angemeldet werden. „Das ist vielen Menschen nicht bewusst", weiß Wacker aus Erfahrung. „Bei der Gema gilt zudem nicht die Unschuldsvermutung. Man ist in der Beweispflicht."

Das alles versucht die Schwafelrunde zu organisieren, als Ansprechpartner zu fungieren, zu erklären und aufzuklären. Neben diesen administrativen Sachen ist es ein besonders Anliegen, mehr Neustädter zu motivieren, am Fest aktiv teilzunehmen und sich über geplante Veranstaltungen auszutauschen. „Damit am Ende nicht drei Bühnen nebeneinander stehen und zur selben Zeit spielen, ist Kommunikation nötig", weiß Wacker. Demnächst wird es eine aktualisierte Planungshomepage geben, auf der Veranstalter ihre Projekte eintragen und miteinander in Kontakt treten können. Am 1. Mai ist ein Anwohnerfrühstück in ungezwungener Atmosphäre geplant.

In diesem Jahr wird es auch wieder eine BRN-Zeitung und eine „Unverfassung" geben, die als Benimm-Dich-Regelwerk verstanden werden kann. „Wir würden uns wünschen, dass sich die Menschen auf der BRN so benehmen, als wären sie bei Freunden zu Besuch", so Wacker.

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Die BRN am Samstagnachmittag: Langsam füllten sich die Straßen und Hinterhöfe der Neustadt wieder.

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fs

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