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Andy Borgs größter Fan lebt in Dresden

Andy Borgs größter Fan lebt in Dresden

Er prangt auf Tassen, Sofakissen, ja selbst auf dem Ziffernblatt der Wohnzimmer-Uhr und hängt an nahezu jeder Wand. Andy Borg strahlt in Karin Witts Wohnung aus jeder Ecke.

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Kult um Borg: In Karin Witts Wohnzimmer hängen unzählige Bilder von ihren Treffen mit dem Schlagersänger Andy Borg.

Quelle: Dietrich Flechtner

Von Madeleine arndt

Der Schlagersänger und Musikantenstadl-Chef hatte selbst einmal die Fotos gezählt und festgestellt, dass er häufiger als Karins Mann die Wände ziert. "Ja, der Andy kommt auch schon mal zu Besuch, wenn er es einrichten kann", schwärmt die Dresdnerin, die man gut und gerne als Andy Borgs größten deutschen Fan bezeichnen kann.

Die 51-Jährige besitzt sämtliche CDs - mit persönlicher Widmung selbstverständlich, unzählige Mitschnitte vom Musikantenstadl, den Borg seit 2006 moderiert, dutzende Fotoalben mit Schnappschüssen, auf denen der Schlagersänger mal mit seiner Frau Birgit, mal mit Familie Witt posiert. "Sollen die Leute ruhig lachen, ich schäme mich dafür nicht", kommentiert die quirlige Frau selbstbewusst ihren verrückten Kult um Borg.

Die leidenschaftliche Schwärmerei begann schon vor der Wende. Karin Witt kann sich noch gut erinnern, wie ihr die Stimme des Sängers zum ersten Mal beim Fasching aufgefallen war. Später sah sie ihn im Fernsehen bei Sendungen wie "Ein Kessel Buntes" und "Musik liegt in der Luft" mit den Hits "Adios Amor" oder "Die berühmten drei Worte". "'Der ist hübsch!', habe ich da gedacht", erzählt die Dresdnerin. Als der Österreicher 1984 seinen ersten Auftritt im Kulturpalast hatte, stand Karin Witt eine Nacht lang nach Karten an, konnte aber in dem Ansturm keine ergattern. Erst sechs Jahre später sah sie ihn endlich live, in der Dresdner Jungen Garde.

Heute gehört "der Andy", wie sie immer sagt, zu ihrem Leben. Soweit es sich Karin Witt, die an der Dresd- ner Uni als Putzfrau arbeitet, leisten kann, besucht sie jeden seiner Auftritte. Selbst an ihrem 50. Geburtstag hatte sie im Musikantenstadl gesessen. Die Verwandtschaft wurde zum Feiern auf eine Woche später vertröstet. "'Ihr könnt machen, was ihr wollt', habe ich gesagt, 'aber ich geh' zu Andy Borg'", erzählt Karin Witt. Im Publikum des Musikantenstadl sieht man sie meist mit gelbem T-Shirt sitzen. "Andy-Borg-Fanclub Dresden" steht darauf. Den Club hatte die Dresdnerin im Jahre 2000 gegründet. Er ist der einzige in Deutschland. Die Mitglieder kommen aus Dresden, Freiberg oder Weißwasser, aber auch aus dem Ausland, wie Österreich, Dänemark und sogar Schweden.

Über die Jahre ist zwischen Karin Witt und Andy Borg eine echte Freundschaft entstanden. Andy Borg hat Karins Kinder aufwachsen sehen, nun hängen schon Fotos mit Andy und den Enkeln an der Wand. "Ich hätte mir das nie träumen lassen", sagt Karin Witt begeistert. Durch Andy Borg hat sie schon unzählige Stunden Backstage verbracht, lernte Schlagerstars wie Heino, Michelle oder Roland Kaiser kennen. Doch für sie zählt nur "der Andy" und seine Musik. "Er ist so witzig und trotz Musikantenstadl ist er auf dem Boden geblieben", erzählt die 51-Jährige mit leuchtenden Augen. Nicht so wie der Michael Wendler etwa, der sei ja ganz schön abgehoben.

Wenn der Andy nicht singt, quasselt Karin Witt hinter der Bühne am liebsten mit seiner Birgit. Trotz der intensiven Kontakte fühlt sie immer noch wie ein Fan: "Ich bin auch heute noch aufgeregt, wenn ich die zwei sehe."

Autogrammwünsche gehen über den Andy-Borg-Fanclub Dresden, Karin Witt, Dölzschener Sr. 13, 01159 Dresden

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.10.2012

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