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Akut-Geriatrie-Station des Dresdner Uniklinikums besteht seit zehn Jahren

Akut-Geriatrie-Station des Dresdner Uniklinikums besteht seit zehn Jahren

Auf eine Gesellschaft, die immer älter wird, hat sich das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden schon vor zehn Jahren eingestellt. Seit dem Aufbau der akutgeriatrischen Station im Jahre 2002 wurden bislang 4800 Patienten betreut.

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"Sie leben uns vor, was auch uns später erwartet", weiß Oberärztin Gabriele Krumpolt. Hier ist sie im Gespräch mit Patientin Elise Schulze.

Quelle: Carola Fritzsche

Auf der 18-Betten-Station arbeiten Internisten, Neurologen und Psychiater Hand in Hand, um die Senioren mit ihren oft unterschiedlichen Krankheitsbildern optimal und ganzheitlich zu behandeln. Die Geriatrie geht auf die speziellen Bedürfnisse der Patienten ein, die zuvor noch weitestgehend mobil und aktiv waren. Im Vordergrund steht nach dem Krankenhaus eine schnelle Rückkehr der Senioren in ihr bisheriges Umfeld.

"Unsere Patienten der Akut-Geriatrie leiden meist an verschiedenen Einzelsymptomen, die in ihrer Kombination typisch für ältere Menschen sind, ihre jeweilige Ursache jedoch in verschiedenen Krankheiten haben oder haben können", erklärt Prof. Stefan R. Bornstein, Direktor der Medizinischen Klinik. Die Patienten von Dr. Gabriele Krumpolt, Oberärztin und Leiterin der Akut-Geriatrie, weisen typische Krankheitssymptome älterer Menschen auf, wie etwa Demenz, aber auch andere Erscheinungen als Folge von Schlaganfällen. In der guten Teamarbeit und der individuellen, auf den Patienten zugeschnittenen Behandlung sieht die Oberärztin die Ursachen für den Erfolg der Klinik. Das beginne bereits damit, den Patienten die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen, indem sie in eine entspannte Atmosphäre gelangen. "Es ist ein gutes Gefühl, zufriedenen Patienten zu begegnen", freut sich die Medizinerin.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.07.2012

PA

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