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Abbau in der Dresdner Funkelstadt läuft auf Hochtouren - 91 Lkw müssen beladen werden

Abbau in der Dresdner Funkelstadt läuft auf Hochtouren - 91 Lkw müssen beladen werden

Bis Ende Dezember entführte die Funkelstadt auf der Cockerwiese am Hygienemuseum ihre Besucher in eine phantasievolle Traumwelt. Im Märchenwald blickten beispielsweise lebensgroße Figuren aus den Geschichten der Gebrüder Grimm, Wilhelm Hauff und Hans Christian Andersen die Zuschauer an, im Scherenschnittviertel konnte jeder mit Papier, Pappe und Holzleisten seiner Fantasie freien Lauf lassen.

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Die Techniker Enrico Frenzel und Marco Frezzato schleppen das Material der Funkelstadt über die Cockerwiese zu den Trucks. Ende der Woche sollen auch die weißen Zelte endgültig verschwunden sein. Ob sie nach Dresden zurückkommen, entscheidet sich frühestens im März.

Quelle: Dietrich Flechtner

Von Nadine steinmann

Von außen gewinnen die Dresdner derzeit noch den Eindruck, die Funkelstadt stehe nach wie vor - dabei ist sie seit über zwei Wochen geschlossen. Doch hinter den Zeltwänden bauen seit dem 2. Januar die Techniker und Organisatoren die Erlebniswelt ab. "Der Abbau ist eine logistische Herausforderung", erzählt Dirk Grünig, Veranstalter und Geschäftsführer der Funkelstadt. Allein das Entfernen der Rasenmatten dauerte fünf Tage und auch das Piratenschiff nahm viel Zeit in Anspruch. Aus dem Märchenwald mussten 500 Bäume entsorgt und schubkarrenweise Sand entfernt werden. 1000 Meter Kabel galt es aufzurollen, die Wasserleitungen mussten wieder weg.

Besonders aufwendig: die vielfältigen und detaillierten Dekorationen, die die Stadt erst so richtig zum Funkeln brachten. "Das muss alles eingepackt und beschriftet werden, damit es beim nächsten Aufbau wieder gefunden werden kann", so Grünig. Insgesamt müssen 91 Trucks beladen werden und das Gelände bis zum 31. Januar verlassen haben. Ende der Woche sollen nun auch die Zelte endgültig abgebaut sein. "Wir liegen gut in der Zeit. Der Aufbau dauerte immerhin fünf Wochen", erklärte der Veranstalter.

Die mühevolle Kleinstarbeit beim Aufbau hat sich allerdings gelohnt: 157 000 Besucher haben sich während der 30 Veranstaltungstage Märchenwald, Funkelmarkt und Winterzauberplatz angeschaut. Die Resonanz der Besucher sei durchweg positiv gewesen, erzählt Grünig erfreut. "Viele Bürger haben mich gefragt, ob wir auch in diesem Jahr wieder unsere Zelte in Dresden aufschlagen." Diesbezüglich laufen momentan Gespräche mit der Stadt. Ob der außergewöhnliche Weihnachtsmarkt hier wieder funkeln wird, entscheidet sich aber erst im März.

Vorher muss die Funkelei komplett "eingepackt" werden. Ihr Ziel ist ein 8700 Quadratmeter großes Lagerhaus im 100 Kilometer entfernten Lichtenstein. Einige Teile müssen allerdings nicht ganz so weit fahren: Die Veranstalter haben zusätzlich ein Lagerhaus am Rande von Dresden gemietet.

91 Trucks sollen bis Ende Januar die Erlebniswelt von Dresden nach Lichtenstein transportieren

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.01.2012

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