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800 Gäste feiern den 17. Landespresseball im Albertinum

800 Gäste feiern den 17. Landespresseball im Albertinum

Zwei Rindviecher vor dem Dresdner Albertinum: dieses Bild gehört sicherlich in die Kategorie "seltener Anblick". Die beiden Wiederkäuer empfingen am Sonnabend, in ihrem Gatter ziemlich unbeteiligt dreinschauend, 800 Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Politik und aus den Medien zum 17. Sächsischen Landespresseball.

Von Christin Grödel

Besser hätte man das Motto des Abends sicher nicht umsetzen können: Der Presseballverein hatte erneut in die "Arche Saxonia" zum Tanz gebeten und die ersten beiden Exemplare, an das biblische Vorbild Noah erinnernd, gleich mitgebracht. Das Thema wählten die Veranstalter nicht nur in Anlehnung an die Arche der Kunst - das Albertinum -, sondern auch als Dankeschön an all die Sachsen, die zu den Errungenschaften des Freistaates beitragen, verriet Ulf Mallek, Vorsitzender des Landespresseball Sachsen e.V.

Mit einem Dankeschön startete auch Mareile Höppner, die unter anderem aus Sendungen wie "Brisant", "Das Sat1 Magazin" oder aus der MDR-Talkshow "Riverboat" bekannt ist, ihre Moderation. Nur einem Dresdner sei es nämlich zu verdanken, dass die 34-Jährige die Bühne in einem wunderschönen schwarzen Kleid betreten konnte. "Ich bin mit meinem kleinen Sohn in diese bezaubernd schöne Stadt angereist, und der hat mein geplantes Kleid zerrissen", erzählte Höppner.

Nach dieser Episode ging es dann, einem Ball gebührend, mit dem musikalischen Programm los. Während das Sextett "Bassiona Amorosa" mit ihrem einzig auf Kontrabässen produzierten Klängen die Hintergrundmusik für das Essen lieferte, legte die "Chris Genteman Group" richtig los und eröffnete mit "Something stupid" von Frank und Nancy Sinatra die Tanzfläche. Ingrid und Kurt Biedenkopf, Sächsischer Ministerpräsident a.D., machten ihrem Ruf als tanzfestes Pärchen alle Ehre und enterten als Erste das Parkett. Das füllte sich jedoch rasch, unter anderem mit Eduard "Ede" Geyer und seiner Frau Angelika, Maria und Winfried Lehmann (CDU), Sportbürgermeister Dresdens, sowie mit dem Landtagspräsidenten Matthias Rößler und seiner Gattin Gerlind.

Für ruhigere Töne sorgte die Piano-Virtuosin Evgenia Papadimas, die schon mit sechs Jahren auf sich aufmerksam machte und, auch wenn man das laut Höppner in diesen Tagen nicht gerne sagt, aus Griechenland stammt. Höhepunkt des Abends waren aber Earth Wind & Fire. Die Ballgäste kamen in den Genuss des einzigen Ostdeutschland-Konzerts der R'n'B- und Funklegende. Songs wie "Can't Hide Love" oder "September" wurden schon in den 70er und 80er Jahren zu Klassikern und bringen auch heute noch, dafür war der Landespresseball Beweis genug, die Tanzfläche zum Kochen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.11.2011

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