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5000 feiern farbenfrohes Holi Open Air in Dresden - Veranstalter wollen nächtes Jahr wiederkommen

5000 feiern farbenfrohes Holi Open Air in Dresden - Veranstalter wollen nächtes Jahr wiederkommen

Dresden. Punkt 15 Uhr war es soweit. Nach einem großen Countdown versank das Volksfestgelände an der Pieschener Allee in einer riesigen Farbwolke.

Der Grundgedanke des Holi-Festes – die Gleichheit aller – war erreicht: 5000 Partygäste waren gleich bunt und hatten dabei jede Menge Spaß.

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Farbenrausch in Dresden: Rund 5000 Fans haben am Sonntag das erste Holi Open Air Festival in der Stadt gefeiert.

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Seit dem Mittag hatten verschiedene DJs die Masse in Stimmung gebracht. Und bei größtenteils strahlendem Sonnenschein waren die Dresdner bester Laune. Das Holi-Pulver, das aus gefärbtem Maismehr besteht, wurde ausführlich getestet. So mancher bemalte seinen gegenüber, andere verwickelten sich laut quietschend in Farb-Schlachten. Passenderweise waren viele Besucher in weiß gekommen, wodurch die Farbspritzer noch besser wirkten. Stündlich wurde dann zum Countdown gerufen, bei dem alle ihr Pulver gleichzeitig in die Luft warfen, und so für eine riesige bunte Explosion sorgten.

Zu Tausenden gingen die Farbbeutel derweil über die Verkaufstheke. Ob gelb, blau, rot oder grün: Fast ständig bliesen die Dresdner kleine Wolken in den Himmel. Ausgelassen wurde getanzt, miteinander herumgealbert oder einfach nur relaxt und zugesehen.

Hintergrund: Das indische Holi-Fest

Gegen Abend wandelte sich der Charakter der Veranstaltung ein wenig. Die Besucherzahl sank langsam, das in die Luft geworfene Pulver wurde weniger, dafür stand immer mehr die Party im Vordergrund. Die Macher und DJs befeuerten die Menge immer wieder, warfen am Ende selbst Holi-Pulver ins Publikum und feierten mit den Dresdnern. Letztmalig bunt wurde es 21 Uhr beim letzten großen Countdown. Bis etwa 22 Uhr wurde danach noch ausgelassen gefeiert.

„Absolut cool und mal was anderes“, freuten sich Markus und Tina aus Chemnitz. Die beiden waren am Vorabend bereits bei Clueso am Elbufer und ließen sich nun auch das Holi-Festival nicht entgehen. „Man kann hier einfach mal die Sau rauslassen“, freuten sich auch Hanka und Franzi. Die beiden 21-Jährigen fanden die Veranstaltung „supertoll“, lobten die Atmosphäre und den Spaß. Auch Tom und Marc, beide 23, hatten vor allem Lob für die Veranstalter. Die Kombination aus indischer Tradition und elektronischer Musik sei hervorragend gelungen. „So was sieht man nicht jeden Tag“, meinten beide.

Auch Veranstalter Stephan Dau strahlte am späten Nachmittag bereits. „Die Leute haben einfach Spaß“, sagte er zufrieden. Das Ziel, Gleichheit zwischen allen, sei erreicht. „Das ist doch ein wunderbarer Gedanke“, so Dau.

Zugleich dankte er noch einmal der Stadt Dresden. Denn nur 48 Stunden vor Beginn der Veranstaltung hatte das Holi-Festival noch einmal einen Ortswechsel bekannt geben müssen. Statt wie geplant im Garten des Japanischen Palais wurde nun an der Pieschener Allee, direkt neben der Marienbrücke gefeiert. „Wir hatten ein wenig Angst um den Denkmalschutz“, gibt Dau zu. Umso schöner sei es gewesen, dass die Stadtverwaltung schnell einen Ausweichplatz ermöglicht habe. „Die Stadt ist genial“, so Dau, der zudem ankündigte, ab jetzt jedes Jahr in Dresden feiern zu wollen.

sl

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