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2,6 Millionen Besucher – Der Dresdner Striezelmarkt geht zu Ende

2,6 Millionen Besucher – Der Dresdner Striezelmarkt geht zu Ende

Dresden. Bis zum Ende des Dresdner Striezelmarktes am Heiligabend rechnen die Veranstalter mit rund 2,6 Millionen Besuchern. „Wir hoffen, das Rekordergebnis vom Vorjahr wieder zu erreichen“, sagte ein Sprecher der Stadt Dresden.

Allein an den ersten drei Adventswochenenden seien pro Tag rund 120.000 Gäste gekommen. „Das zeigt, wie gut das seit 2009 erfolgreich umgesetzte neue Marktkonzept ankommt“, freut sich Sigrid Förster, Abteilungsleiterin der Abteilung Kommunale Märkte im Amt für Wirtschaftsförderung. „Alle großen Veränderungen sind abgeschlossen. Zukünftig wird es um die Optimierung bestehender Angebote gehen.“  

Nach eigenen Angaben wurde die Striezelmarkt-Homepage rund 330.000 aufgerufen - und damit 130.000 Mal häufiger als im Vorjahr. Im Märchenhaus lauschten mehr als 5.000 Kinder und Erwachsene den Geschichten, rund 2.300 kleine Gäste kamen zum Basteln in das Pflaumentoffelhaus. In der Weihnachtsbäckerei tummelten sich täglich etwa 140 Kinder und auch das Wichtelkino war immer gut gefüllt. Der markteigene Weihnachtsmann, täglich zum Türchen-Öffnen im Einsatz, bekam bis Freitagvormittag 423 Anrufe und etwa 2.000 selbstgemalte Wunschzettel, meldet die Stadt.  

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Sängerin Petra Zieger präsentierte Weihnachtslieder von der Striezelmarkt-CD.

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Auch die Händler seien zufrieden gewesen. „Wir haben durchweg positive Rückmeldungen bekommen“, so Förster. Regen und Schnee haben dem Verkauf keinen Abbruch getan. Laut Matthias Thiele von der für das Spülen zuständigen Firma D.M.T. Dienstleistungen wurden insgesamt rund 580.000 Tassen gespült.  

Das Deutsche Rote Kreuz zieht eine positive Bilanz. Gut zwei Drittel aller auftretenden Krankheits- oder Unglücksfälle konnten direkt vor Ort versorgt werden. Marko Laske von der Polizei Dresden teilte mit, dass sich die Kriminalitätsrate in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewege.  

Der Striezelmarkt gilt als einer der ältesten Weihnachtsmärkte in Deutschland. Die 578. Auflage lädt noch bis zum Heiligabend zu einem Weihnachtsbummel ein, danach wird die Budenstadt wieder abgebaut.

dpa/fs

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