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16. Unity.Dresden.Night lockt mit 16 Partylocations

16. Unity.Dresden.Night lockt mit 16 Partylocations

„Wir sind ein Partyvolk!“ steht in der Ankündigung der nach Angaben der Veranstalter größten Innenstadtparty Deutschlands – der „Unity.

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Die Unity Night zog bereits in den vergangen Jahren rund 20.000 Besucher an. (Archivbild)

Quelle: Kay Kölzig

Dresden.Night“ –, die am 8. November, einen Tag vor dem Jubiläum des Mauerfalls, in Dresden stattfindet. Der historische Bezug ist klar. Nur hier geht es nicht um Reisefreiheit und Demokratie – Hedonismus und Feiern bis in die Morgenstunden stehen auf dem Programm.

In 16 verschiedenen „Areas“ wird mit Musikstilen aller Couleur gefeiert. Neuheit in diesem Jahr: In der obersten Etage von Karstadt findet eine Ü-30 Schlagerparty mit einem Roland Kaiser-Double statt. „Wir wollen so auch ein Angebot für älter gewordene Partygänger schaffen“, sagt Organisator Ralf Koppetzki. Für die passende Musik sorgen 50 DJs und Acts, die die Tausenden, die partywütig durch die Innenstadt ziehen – im vergangenen Jahr waren es 20.000 Besucher – tanzen lassen. Als Veranstaltungsorte unter anderem mit von der Partie sind die Centrum-Galerie, der Kristallpalast, die Prager Spitze, der Musikpark und das Borowski.

Das war die Unity.Night 2013:

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Die Unity.Dresden.Night 2013

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Die Ausmaße scheinen gigantisch. Doch die Unity Night war bis Mitte 2005 noch größer. Zeitweise gab es 50 verschiedene Locations. In fast jedem kleinen Restaurant der Innenstadt wurde die Party gefeiert. Doch dann entschieden sich die Organisatoren, einen Gang zurück zu schalten. „Durch das zunehmende Ausbleiben der Nachwendegeneration, die noch eine ganz andere Einstellung zum Feiern hatte und die geburtenschwachen Jahrgänge, drohte die Veranstaltung den potenziellen Besucherzahlen über den Kopf zu wachsen. Ich habe mich damals bewusst für einen Schritt zurück entschieden. Nun kommt in jedem Jahr ein Veranstaltungsort hinzu. Zum 20. Jubiläum der Unity-Night wollen wir wieder auf 20 verschiedenen Areas feiern“, kündigt Veranstalter Koppetzki an. Tatsache sei es aber auch, dass sich die Besucherzahlen mittlerweile wieder auf dem hohen Niveau von vor zehn Jahren bewegen. Die Flächen sind – auch durch die Zusammenarbeit mit dem Citymanagement und den Umzug vom Industriegelände in die Innenstadt – größer geworden.

Trotz des riesigen Events, ein Feuerwerk wird es nicht geben. „Wenn wir um 22 Uhr Raketen steigen lassen, strömen um 22.30 Uhr alle Gäste auf einmal in die Areas. Das ist aus sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten nicht realisierbar“, erklärt Koppetzki.

Hauke Heuer

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