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14. Zaubergala: Magische Momente in Dresden-Leuben

Ausverkaufte Zaubershow in der Staatsoperette 14. Zaubergala: Magische Momente in Dresden-Leuben

Die Veranstalter des Magischen Zirkel Dresden freuen sich über eine ausverkaufte Veranstaltung. Mehr als 600 Gäste folgten gebannt der 14. Zaubergala in der Staatsoperette – egal ob Pantomime, Manipulationszauber, Kartentricks oder Großillusion. Beim diesjährigen Bühnenpogramm kam das Publikum auf seine Kosten.

Luke Dimon ist der deutsche Meister der Manipulation - im Akkord Karten in Konfetti zu verwandeln, war nur eines seiner vielen Kunststücke.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Das Licht ist erloschen, die Bühne vernebelt. Mehr als 600 Gäste folgen gebannt der Eröffnungsnummer der Zaubergala am Sonnabend: Ganz ohne Worte schmachtet Aleš Hrdlicka als Pierrot das Bild seiner Angebeteten mit Zauberstücken zu französischem Chanson an. Das Publikum in der ausverkauften Staatsoperette Dresden genießt ebenso schweigsam die Darbietung. Gespannt warten sie auf das Happy End des melancholischen Pantomimen.

Doch hält die Besinnlichkeit nicht lange an – mit dem Charme und Sex-Appeal eines hessischen Pantoffelhelden sorgt Pit Hartling, alias Heinz, für so viele Lacher, dass der Zuschauer glatt vergessen könnte, wie viele Ässer er eigentlich bereits aus dem Kartendeck gezogen hat.

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Mehr als 600 Gäste folgten gebannt der 14. Zaubergala in der Staatsoperette – egal ob Pantomime, Manipulationszauber, Kartentricks oder Großillusion.

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Ganz anders Luke Dimon: Er sorgt mit dramatischer Musik und der ernsten Aura eines Showstars für eine magische Atmosphäre, welche an die großen Zaubershows in Las Vegas erinnert. Der deutsche Meister der Manipulation braucht dann auch nicht viel mehr als seine Hände, um dem Publikum und auch seinen Kollegen ein Wie-hat-er-das-jetzt-gemacht? auf die Stirn zu zaubern. Der 22-Jährige wählt einen anderen Rahmen für seine Darbietung: „Ich versuche durch die aufgebaute Spannung, die Trickeffekte und meinen Bühnencharakter es durch die Atmosphäre fast so aussehen zulassen, als ob ich wirklich zaubern könnte.“

Bevor der Großillusionist Stephan von Köller – als Paukenschlag zum Ende der Show – seine Assistentin in Boxen verschwinden lässt und mit Schwertern durchlöchert, bringt das Duo Hartling und Tramps mit dem Graviton sowie professionellem Nonsense nicht nur die Schwerkraft durcheinander.

In den vergangenen 14 Jahren habe sich der Magische Zirkel Dresden mit der Zaubergala ein gutes Renommee erarbeitet, so Steffen Taut, der Organisator des Abends. „Ohne unseren Ruf könnten wir nie so viele und so große Namen auf die Bühne holen.“ Der Vereinsvorsitzende des Magischen Zirkels fühlt sich geehrt, nächstes Jahr wieder am neuen Standort – dann im Kraftwerk Mitte – die Gala veranstalten zu dürfen.

„Wir als Zauberkünstler spielen in der Staatsoperette nicht wegen der Gagen, sondern des Spaßfaktors wegen,“ erklärt der Moderator der Gala, Thomas Fraps, seine weite Reise von München nach Dresden. „Mit guten Kollegen zusammen eine Show auszuarbeiten und dazu noch in einem so wunderbar theatralischen Rahmen, auf einer richtigen Bühne zu stehen, ist einfach unbezahlbar!“ Das Dresdner Publikum sei für ihn eine perfekte Mischung aus Jung und Alt sowie Stammkundschaft und Zauberneulingen.

Bereits ab Ende Mai gibt es die Karten für die 15. Dresdner Zaubergala am 25. Mai 2017 im Neubau der Staatsoperette.

www.staatsoperette.de/service/karten/vorverkauf

Von Paul Felix Michaelis

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