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Zahlen der Schulabgänger sinken - 420 Handwerksbetriebe suchen Azubis

Zahlen der Schulabgänger sinken - 420 Handwerksbetriebe suchen Azubis

Seit Jahren stagnieren die Zahlen der Schulabgänger in Sachsen. Das macht sich nun auch bei den Handwerksbetrieben in Dresden bemerkbar. Aktuell vermelden 420 Handwerksbetriebe im Bezirk Dresden freie Lehrstellen.

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Quelle: dpa

Wie die Handwerkskammer Dresden am Dienstag mitteilte, wird noch Nachwuchs in nahezu allen handwerklichen Berufen gesucht.

Besonders viele Ausbildungsplätze werden für Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Bäcker, Bürokaufmann/-frau, Elektroniker, Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk, Friseur, Kfz-Mechatroniker und Tischler angeboten. „Die Zahl der Schulabgänger ist weiter gesunken, doch die Anzahl der Ausbildungsplätze bleibt konstant. Um sich rechtzeitig Azubis zu sichern, melden die Betriebe ihren freien Stellen heute schon im März statt erst im Mai“, so Anke Richter, Sprecherin der Handwerkskammer (HWK) Dresden auf Anfrage von DNN-Online.

"Der Pool an Schulabgängern ist kleiner geworden. Deshalb ist es wichtig, als Unternehmen und auch als Wirtschaftsbereich Handwerk frühzeitig auf sich aufmerksam zu machen und den jungen Leuten die guten beruflichen Perspektiven und Karrierewege aufzuzeigen", so Handwerkskammerpräsident Dr. Jörg Dittrich. Auch Bäckerinnungs-Geschäftsführer Wolfgang Hesse sieht in den geringen Schulabgängerzahlen die Ursache für die vielen offenen Lehrstellen.

„Wir haben dieses Jahr noch viele unbesetzte Azubi-Stellen“, äußerte sich Hesse besorgt. Wichtig sei es, schon ab der 7. Klasse mit der Berufsorientierung zu beginnen, so Anke Richter von der HWK weiter. Mit der rechtzeitigen und genauen Beratung zu den Ausbildungsgängen ließen sich viele Lehrabbrüche vermeiden, ist sich die Sprecherin sicher.

In Dresden hatten im letzten Jahr rund 30 Prozent der Azubis ihren Lehrvertrag vorzeitig aufgelöst, geht es aus dem Bildunsbericht heraus. Eine der Ursache dafür sei, dass viele Auszubildenden eine falsche Vorstellung von ihrem Beruf hätte, so Richter. Um mehr Jugendliche für eine handwerkliche Ausbildung zu gewinnen, will die Handwerkskammer nun neue Wege gehen. So steht den Azubis die Lehrstellen-App "Lehrstellenradar" für Smartphones zur Verfügung und ein Facebook-Profil.

Julia Vollmer

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