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Wissenschaftsministerin Stange sieht gute Chancen für TU-Zukunftskonzept

Exzellenzinitiative Wissenschaftsministerin Stange sieht gute Chancen für TU-Zukunftskonzept

Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange gibt sich zuversichtlich. „Die TU muss nicht bangen, glaube ich“, erklärte die SPD-Politikerin. Sie reagierte damit auf einen DNN-Bericht über die Sorgen der Dresdner Universität um die Förderung für ein Kernstück der Exzellenzinitiative.

Quelle: dpa

Dresden. Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange gibt sich zuversichtlich. „Die TU muss nicht bangen, glaube ich“, erklärte die SPD-Politikerin gestern vor Journalisten in Dresden. Sie reagierte damit auf einen DNN-Bericht über die Sorgen der Dresdner Universität um die Förderung für ein Kernstück der Exzellenzinitiative und die Haltung des Bundesforschungsministeriums dazu.
Die Exzellenzinitiative gliedert sich in die drei Förderlinien „Graduiertenschulen“, „Exzellenzcluster“ und „Zukunftskonzepte“. Wer in allen drei Bereichen vertreten ist, darf sich Elite-Universität nennen.
In Projekte von 2007 bis 2012 steckte der Bund 1,9 Milliarden Euro, für den Zeitraum 2012 bis 2017 gibt es sogar 2,7 Milliarden Euro. Zwischen 2018 und 2028 will der Bund für die nächste Runde insgesamt bis zu vier Milliarden Euro ausgeben. Schon jetzt ist absehbar, dass es dem wissenschaftspolitischen Berlin um die Konzentration auf wenige Elite-Unis. Kritiker befürchten eine Zwei-Klassen-Universitätslandschaft. Die Graduiertenschulen landen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die Zukunftskonzepte hängen aber in der Luft. Bei der Bewerbung darum war Dresden in der ersten Runde gescheitert, in der zweiten überzeugte die TU 2012 und ging davon aus, dass zweimal fünf Jahre Förderung drin sind. Von den 135,4 Millionen Euro Exzellenzförderung des Bundes entfallen allein 60,2 Millionen Euro auf das Zukunftskonzept.  Ob es nach 2017 weitergeht, lässt Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) bislang offen, die Sorgen der betroffenen Unis würden ernstgenommen, hieß es lediglich.
Der Verbund der TU Dresden mit 15 führenden Forschungs- und Kulturinstitutionen im Großraum der Landeshauptstadt sei ein „einzigartiges Netzwerk, das es bundesweit nicht noch einmal gibt“, erklärte Stange gestern. Deshalb habe die TU auch in der dritten Runde der Exzellenzinitiative „sehr hohe Chancen“. Stange sprach sich dafür aus, in Deutschland nicht nur drei oder fünf Elite-Unis zu fördern. Der Status verleiht den Hochschulen enormes internationales Renommee.  Das entfaltet Sogwirkung auf Wissenschaftler. Ein Ende der Förderung hätte fatale Folgen. Beim schon in zwei Exzellensrunden geförderten Dresdner Zentrum für regenerative Therapien CRTD hat der Freistaat eine Landesförderung in Aussicht gestellt, falls es keine Geld vom Bund mehr geben sollte. Das Land will den Wissenschaftlern damit klar sagen: „Bleibt hier!“

Ingolf Pleil

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