Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Wirtschaftsschule erhält in Dresden-Gorbitz eine Perspektive

Wirtschaftsschule erhält in Dresden-Gorbitz eine Perspektive

Mit Lars Kluger hat das Berufliche Schulzentrum für Wirtschaft (BSZ) "Franz Ludwig Gehe" seit Oktober vergangenen Jahres einen neuen Leiter. Dessen Vorgänger Günter Bechmann ist in den Ruhestand gegangen.

Voriger Artikel
In Dresdens Grundschulen fehlen Direktoren
Nächster Artikel
Jungs haben mehr Schulprobleme als Mädchen - Dresdner Sozialwissenschaftler sieht Ursachen in der Gleichbehandlung

Leitet das BSZ für Wirtschaft "Franz Ludwig Gehe": CDU-Stadtrat Lars Kluger.

Quelle: Dietrich Flechtner

Der 42-jährige Kluger hatte zehn Jahre lang als Lehrer für Deutsch, Geschichte und Gemeinschaftskunde am BSZ für Gastgewerbe unterrichtet, war dort von 2007 bis 2009 Fachabteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums, arbeitete anschließend im Kultus- und im Innenministerium als Referent für Aufgaben des Schulsports und des Freien Sports und leitet nun also das BSZ am Berthelsdorfer Weg in Tolkewitz. "Als Schulleiter muss man schon sehr belastbar und bereit sein, deutlich mehr als acht Stunden am Tag zu arbeiten", sagt er über seinen neuen Job. Bei ihm seien es zehn Stunden. Mindestens.

Man kennt Lars Kluger vor allem als CDU-Stadtrat. Von 1999 bis 2009 war der inzwischen fünffache Familienvater (vier Mädchen, ein Junge) schulpolitischer Sprecher seiner Fraktion und von da an Sprecher für Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Sicherheit. Den Posten hat er inzwischen abgegeben.

Heute gibt es in Dresden zwei Berufliche Schulzentren für Wirtschaft. Das eine kennt man: Es ist das BSZ "Prof. Dr. Zeigner" an der Melanchthonstraße mit seiner Außenstelle an der Bodenbacher Straße (das frühere BSZ für Wirtschaft II). Das andere ist das BSZ, das Kluger leitet. "Wenn ich am Telefon sage, wir sind das BSZ ,Franz Ludwig Gehe' am Berthelsdorfer Weg, weiß kein Mensch etwas damit anzufangen", berichtet der Schulleiter. Wenn er aber erkläre, sie seien "die von der Bünaustraße", wüssten alle Bescheid. Hintergrund: Das BSZ musste 2010 aus dem sanierten Gebäude an der Bünaustraße ausziehen, weil die 35. Grundschule Platz brauchte.

Kluger ist froh, dass sich mit dem jüngsten Stadtratsentscheid zu den Beruflichen Schulzentren auch eine Perspektive für "sein" BSZ bietet. Es soll nämlich laut Beschluss "schnellstmöglich" in das ehemalige Gymnasium Gorbitz am Leutewitzer Ring ziehen - und zwar komplett, so dass der Schulteil an der Marienberger Straße nicht mehr benötigt wird. Im letzten Schulnetzplan sei noch von 2019 die Rede gewesen. Er, Kluger, hoffe, dass es schneller gehe. Acht bis zehn Millionen Euro könne die Sanierung des Plattenbaus kosten, schätzt er. Die Bedingungen für eine moderne Wirtschaftsschule sieht Kluger am Berthelsdorfer Weg "nur teilweise erfüllt": Das BSZ brauche vor allem eine moderne Computerausstattung und -vernetzung. "Und genau daran fehlt's."

1300 Schüler besuchen die "Gehe-Schule" im Moment, unterrichtet werden sie von 55 "sehr engagierten Lehrern", wie Kluger betont. Auch am BSZ hat sich der Schülerschwund bemerkbar gemacht: "Wir waren mal mehr als 2000 Schüler", sagt der Leiter. Die Zahl werde aber in den kommenden Jahren wieder moderat ansteigen. Am BSZ werden unter anderen Einzelhandelskaufleute, Groß- und Außenhandelskaufleute ausgebildet, und es gibt eine Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.01.2013

Katrin Richter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Bildung
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.