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Weniger Studienanfänger an Dresdner Hochschulen

Gegen den Trend: Weniger Studienanfänger an Dresdner Hochschulen

Die Studentenzahlen an den Dresdner Hochschulen sind gegen den sächsischen Trend gesunken. Die TU Dresden verzeichnet einen Rückgang bei den Studienbewerbern sowie -anfängern. So wollten insgesamt 32.500 junge Menschen an der Hochschule studieren, 4900 weniger als vor einem Jahr.

In diesem Jahr wollten 32.500 junge Menschen an der TU Dresden studieren

Quelle: dpa

Dresden. Die Studentenzahlen an den Dresdner Hochschulen sind gegen den sächsischen Trend gesunken. Die TU Dresden verzeichnet einen Rückgang bei den Studienbewerbern sowie -anfängern. So wollten insgesamt 32.500 junge Menschen an der Hochschule studieren, 4900 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der Erstsemester sank um etwa 400. „Das liegt vor allem an den alten Bundesländern“, erklärte eine TU-Sprecherin. Ein möglicher Grund: „Die doppelten Abiturjahrgänge sind durch“. An der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) haben 1300 junge Männer und Frauen ein Studium begonnen. Im vergangenen Wintersemester waren knapp 1500 Erstsemester angemeldet.

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2000 Welcome Packages wurden am Donnerstag an die Erstsemester-Studenten der TU Dresden ausgegeben. Wir waren mit der Kamera dabei!

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An anderen Hochschulen im Freistaat steigen die Zahlen hingegen. Zum Wintersemester 2016/2017 übersteigt vielerorts die Nachfrage das Angebot. Bei den zulassungsbeschränkten Studiengängen müssen Bewerber abgelehnt werden. „In den freien Studiengängen kann sich Jeder einschreiben“, sagte eine Sprecherin der TU Dresden, wo die Zahl der Interessenten bei den sogenannten NC-Fächern erneut höher lag. Auch die Universität Leipzig und die Fachhochschulen sind nach eigenen Angaben gefragt. Teilweise liegen die endgültigen Zahlen zur Immatrikulation noch nicht vor, weil die Frist zur Einschreibung noch läuft.

„Der Ansturm ist ungebrochen“, freut sich die Universität Leipzig schon vor Ende des Immatrikulationsverfahrens. Dort beginnen nach derzeitigem Stand mehr als 7500 junge Menschen ein Studium, mehr als in den Vorjahren. 2015 waren es 7275 Erstsemester. Die Zahl der Bewerber lag mit rund 44 700 knapp 300 über dem Vorjahr, wie ein Sprecher sagte. Die meisten Bewerbungen gab es im Fach Psychologie und den Lehramtsstudiengängen. Auch BWL und Global Studies sowie Medien- sowie Politikwissenschaft waren gefragt.

Insgesamt studieren an der Alma mater Lipsiensis rund 29 500 Frauen und Männer, rund 3200 aus dem Ausland. Die TU Chemnitz und die TU Freiberg machen noch keine Angaben zu den Erstsemestern.

Die Hochschule Mittweida verzeichnet ebenfalls einen leichten Rückgang bei den Erstsemestern: von 2421 auf rund 2270. Die Zahl der Immatrikulierten liegt insgesamt bei 6800 - wie im Vorjahr. Fast die Hälfte davon sind Frauen. Der mit über 180 Studenten erfolgreichste Studiengang ist die Allgemeine und digitale Forensik - der bundesweit einzige Studiengang dieser Art. Danach folgen BWL, Medienmanagement und Biotechnologie.

4570 Studenten sind an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) eingeschrieben, darunter 1200 Erstsemester. Die Zahlen liegen auf Vorjahresniveau. Einen deutlichen Zuwachs gibt es bei ausländischen Studenten mit rund 500 und damit 60 Prozent mehr als 2015. Stark nachgefragt ist auch die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig. Nach Angaben einer Sprecherin werden 1685 Erstsemester immatrikuliert.

Bei den Bachelorstudiengängen mit Zulassungsbeschränkung kommen dort im Schnitt sechs Bewerber auf einen Platz, bei Masterstudiengängen ist das Verhältnis 4:1. Besonders gefragt sind dabei die Fächer Soziale Arbeit, BWL und International Management.

7:1 heißt es in den NC-Fächern an der Hochschule Zittau/Görlitz, in Kindheitspädagogik, Kommunikationspsychologie und Tourismusmanagement kamen etwa zehn Bewerber auf einen Platz. Insgesamt haben dort etwa 900 junge Menschen ein Studium begonnen, 220 davon aus dem Ausland. Die beliebtesten Fächer sind Informatik, Automatisierung-Mechatronik, BWL und Maschinenbau.

Letzteres studieren auch zwei Flüchtlinge. Das Wissenschaftsministerium sieht eine steigenden Nachfrage. In Zittau/Görlitz befinden sich 22 weitere Flüchtlinge in der Studienvorbereitung oder absolvieren einen extern finanzierten Integrationskurs - mit der Aussicht auf ein Studium „in ein bis zwei Jahren“, so die Hochschule.

dpa

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