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Von Dresden in die Welt - Studium "Internationale Beziehungen" ist heiß begehrt

Von Dresden in die Welt - Studium "Internationale Beziehungen" ist heiß begehrt

Von Dresden in die weite Welt: Im ersten Moment würde man wohl nicht erwarten, dass die Technische Universität der Stadt eine wichtige Ausbildungsstätte für angehende deutsche Diplomaten ist.

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Kristin Haußner leitet zur Zeit das Zentrum für Internationale Studien.

Sie ist es aber. Seit 1998 gibt es hier den bundesweit einmaligen Studiengang "Internationale Beziehungen" (IB). Er ist bei Studenten aus dem In- und Ausland heiß begehrt. Auf 36 Plätze im Bachelor-Studiengang kommen inzwischen knapp 700 Bewerber. Für das darauf aufbauende Master-Programm mit der gleichen Zahl an Studienplätzen interessierten sich in diesem Jahr etwa 250 Personen.

"Wir führen ein strenges Auswahlverfahren durch, schauen aber nicht allein auf die Noten des Abitur-Zeugnisses", erklärt Kristin Haußner, die Kommissarische Geschäftsführerin des Zentrums für Internationale Studien, unter dessen Dach die IB-Stu- diengänge seit 2002 angesiedelt sind. "Entscheidend sind auch eventuelle Auslandserfahrungen, soziales Engagement, Praktika und die Argumen- tationsfähigkeit der Bewerber, die wir in einem mündlichen Gespräch prüfen."

Das Studium der "Internationalen Beziehungen" ist ein interdisziplinärer Studiengang. Er setzt sich aus den Fächern Politik, Wirtschaft, Recht und Geschichte zusammen, wobei im historischen Teil die Neuere und Neueste Geschichte im Mittelpunkt steht. Denn Fakt ist, dass einer dieser Bausteine allein auf dem internationalen Parkett nur selten ausreicht.

"Viele unserer Absolventen arbeiten als Diplomaten für das Auswärtige Amt oder in Ministerien", berichtet Haußner stolz. "Allerdings sind unsere Studenten auch interessant für Firmen wie Daimler oder BMW. Insbesondere dann, wenn Leute gesucht werden, die sich mit internationalen Märkten auskennen, über Handelsembargos Bescheid wissen oder beim Aufbau komplett neuer Märkte im Ausland helfen können." Und so verschlägt es einen Großteil der Dresdner IB-Studenten in die weite Welt.

Einer arbeitet zum Beispiel heute in Afghanistan für die Friedrich-Ebert-Stiftung, ein anderer für "itunes" von Apple in Luxemburg und ein dritter für den Internationalen Währungsfonds in Washington. Neben dem Fachwissen spielt im Studiengang "Internationale Beziehungen" die Sprachausbildung eine wichtige Rolle. "Unsere Studenten lernen Englisch und eine weitere Sprache bis zur Verhandlungssicherheit", betont Haußner. Um dies zu trainieren gibt es im Rahmen des Bachelor-Studiums ein obligatorisches Auslandssemester, das die Studenten an einer der Partner-Universitäten des IB-Studiengangs absolvieren können, zum Beispiel in Frankreich, Chile oder Tansania.

www.tu-dresden.de/zis

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.10.2012

Christoph Stephan

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