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Verdi: Sächsische Studentenwerke sind unterfinanziert - Dresden wartet auf Zuschussbescheid für 2014

Verdi: Sächsische Studentenwerke sind unterfinanziert - Dresden wartet auf Zuschussbescheid für 2014

Die sächsischen Studentenwerke brauchen mehr Geld - mit dieser Forderung hat die Gewerkschaft Verdi am Montag in Leipzig ihre Aktionswoche „Bildung kostet“ gestartet.

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Quelle: Britta Veltzke

„Weil das Land seit 2000 die Zuschüsse massiv gekürzt hat, steigen Mensapreise und Semesterbeiträge für Studierende“, sagte Anne Voß, Fachbereichsleiterin Wissenschaft von Verdi in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Seit 2001 sind die Zuschüsse des Landes für die Studentenwerke nach Angaben von Verdi von 11,6 Millionen Euro auf 5,9 Millionen Euro gesunken. Gleichzeitig hat die Zahl der Studierenden deutlich zugenommen. Die amtliche Statistik weist für 2000 noch 84.516 Studierende aus, für das Jahr 2013 schon 113.394.

Das Dresdner Studentenwerk kämpft mit wechselnden Zuschüssen. „Die Zuschüsse des Landes für unsere Hochschulgastronomie sind von rund 2,8 Millionen im Jahr 2009 auf rund 2, 1 Millionen im Jahr 2012 gesunken“, teilte Heike Müller, Pressesprecherin des Studentenwerks Dresden auf Anfrage von DNN-Online mit. Für 2013 sei es wieder zu einem Anstieg der Zuschüsse auf rund 2,3 Millionen gekommen. Für das Jahr 2014 warte man noch auf eine verbindliche Zusage des Wissenschaftsministeriums.

Die Aktion „Bildung kostet“ die von der SPD und den Grünen sowie von der Konferenz der sächsischen Studierendenschaften unterstützt wird, solle zunächst einmal die Probleme der Studentenwerke bekannt machen, erläuterte Voß. „Mit der Regierung stehen wir noch nicht in Kontakt“. Die Pressesprecherin des sächsischen Wissenschaftsministeriums, Anett Hoffmann, verwies auf eine Erhöhung der Zuschüsse im vergangenen Jahr. „Wir haben die Studentenwerke im Blick.“ Zu den laufenden Haushaltsverhandlungen könne sie sich aber nicht äußern.

dpa/jv

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