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"Uns ist was Besseres eingefallen!" - Aktionsbündnis gegen Schließung des BSZ für Dienstleistung und Gestaltung

"Uns ist was Besseres eingefallen!" - Aktionsbündnis gegen Schließung des BSZ für Dienstleistung und Gestaltung

Zwar hat Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) den noch im ersten Entwurf des Schulnetzplans vorgesehenen Kahlschlag bei Dresdens Beruflichen Schulzentren (BSZ) ausgesetzt.

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Wollen nicht zulassen, dass ihre Schule geschlossen wird: Schüler und Lehrer aus dem BSZ für Dienstleistung und Gestaltung.

Das BSZ für Dienstleistung und Gestaltung allerdings soll nach dem zweiten Entwurf noch immer geschlossen werden. Dagegen macht das Aktionsbündnis "Macht?Schule.Bildung!" mobil. "Die Verteilung der Ausbildungsberufe auf drei Dresdner Berufsschulzentren ergibt wenig Sinn und bedeutet nur einen unnötigen organisatorischen Aufwand", betonte Maria Liesske, Sprecherin des Aktionsbündnisses und Schülerin am BSZ für Dienstleistung und Gestaltung.

Unter dem Motto: "Uns ist was Besseres eingefallen" stellte das Aktionsbündnis gestern einen Alternativvorschlag vor, den Liesske auch als Diskussionsgrundlage für den Runden Tisch zum Schulnetzplan verstanden wissen will. Die Idee ist folgende: Das BSZ für Agrarwirtschaft und Ernährung verfügt über zwei Außenstellen - an der Saalhausener- und der Canalettostraße. Die Stadtverwaltung benötigt diese beiden Gebäude aber dringend als Grundschulstandorte und will die Agrar-Azubis deshalb im BSZ für Dienstleistung und Gestaltung an der Chemnitzer Straße unterbringen. Das Aktionsbündnis schlägt nun vor, die beiden Außenstellen stattdessen in das Schulgebäude Höckendorfer Weg zu verlagern, das nach derzeitigem Planungsstand bis 2019 genutzt werden soll. "Die dort beschulten Lagerberufe des BSZ für Dienstleistung könnten entweder an das Stammhaus in der Chemnitzer Straße zurückkehren, das ab 2013 räumliche Kapazitäten hat, oder in ein BSZ mit freien Raumkapazitäten wechseln", so Liesske. Der Umzugsaufwand sei minimal, außerdem verfüge das Gebäude am Höckendorfer Weg über ein sehr großes Außengelände mit ehemaligem Schulgarten, das für "Grüne Berufe" geradezu ideal sei.

Und eine Aufteilung und Auflösung des BSZ für Dienstleistung und Gestaltung sei dann letztlich unnötig.

www.macht-schule-bildung.de

Am morgigen Sonnabend, 17. März, findet in der Aula des BSZ "Gustav Anton Zeuner", Gerokstraße 22, der zweite Runde Tisch zur Schulnetzplanung statt. Anwesend sein werden u.a. Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU), Vertreter von Stadtratsfraktionen, Kreiseltern- und Stadtschülerrat sowie Bildungsagentur. Der Runde Tisch tagt öffentlich.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.03.2012

K. Richter

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