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TU Dresden vergibt im Studienjahr 2013/14 insgesamt 324 Deutschlandstipendien

TU Dresden vergibt im Studienjahr 2013/14 insgesamt 324 Deutschlandstipendien

Insgesamt 324 Studierende werden im Studienjahr 2013/14 ein Deutschlandstipendium von der Technischen Universität Dresden (TU) erhalten. Darüber informierte Verena Leuterer vom Dezernat für Studium und Weiterbildung.

Mit den Stipendien würden die guten Leistungen der Studierenden belohnt. Die TU beteiligt sich zum dritten Mal an dieser bundesweiten Initiative zur Vergabe der Stipendien. "Es ist immer wieder eine große Freude, das Engagement der Bewerber zu würdigen", sagte Susanne Strahringer, Prorektorin für Bildung und Internationales an der TU Dresden. "Wir sind stolz auf unsere Studierenden."

In den nächsten zwölf Monaten erhalten die Stipendiaten monatlich einen Betrag von 300 Euro. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert die Hälfte des Jahresbeitrags von 3600 Euro. Die andere Hälfte kommt von Unternehmen, Stiftungen oder privaten Spendern. "Mit der Förderung schaffen wir Freiräume, damit sich talentierte Studierende noch intensiver ihrem Studium widmen können", sagte Leuterer. Durch die Verbindung mit der Praxis würden die Studenten auch über den finanziellen Rahmen hinaus profitieren. Erfahrungen, Netzwerke, Seminare, Praktika, Jobchancen - den Stipendiaten öffnet sich eine Welt, die ihnen erlaubt, ihr Profil bereits während des Studiums mit Hintergrundwissen, Praxisprojekten und Spezialisierungen zu schärfen.

Insgesamt 70 Förderer - darunter die Unternehmen IBM und FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH - haben in diesem Semester für talentierte Studierende gespendet. Auch sie profitieren von der Zusammenarbeit mit den Nachwuchs-Spezialisten. Nicht nur, dass sie sich ihre zukünftigen Fachkräfte sichern, sie bekommen auch frische Impulse aus einem hochspezialisierten Forschungsumfeld.

Individuelle Stipendiengeber haben sich in der "Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden" (GFF) engagiert. "Dank des Engagements des Fördervereins konnten 100 Stipendien vergeben werden", sagte Leuterer. Die anderen 224 Stipendien kommen von Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen der Region.

Allerdings ist noch Platz nach oben: "Mit mehr Eigenmitteln von privaten Förderern hätten wir das Potenzial gehabt, mehr als 500 Studierende zu unterstützen", bedauerte Leuterer. Wichtig sei es zukünftig, potenzielle Stipendiengeber noch stärker auf das bundesweite Förderprogramm aufmerksam zu machen. "Ein Betrag von 1800 Euro im Jahr ist keine allzu große Investition", sagte Leuterer. "Gegenwärtig arbeiten etwa 60 Prozent der Studierenden in einem teils auch fachfremden Nebenjob, mit einem Stipendium könnten sie sich den Gebieten ihres Studiums viel stärker widmen."

Leuterer lobte den Einsatz der Professoren Rainer Schach, Thomas Herlitzius, Ralf Lehnert und Clemens Kirschbaum. "Sie sind auf Forschungspartner zugegangen und haben Deutschlandstipendien für ihre Studierenden eingeworben", sagte Leuterer. "Diese Professoren wissen, dass der Nachwuchs ihres Faches angesprochen werden muss und Verbindungen zu Praxispartnern die Berufsorientierung der Studierenden fördern." Langfristig könne sich durch die Verbindungen zur Praxis ein generationenübergreifendes Beziehungsnetz zwischen Fachkulturen, Absolventen und dem Förderverein bilden.

Potenzielle Stipendiengeber könnten sich einfach an das Dezernat wenden. "Wir kümmern uns um alles", sagte Leuterer. Nötig sei nur eine Spendenzusage. Förderer würden zudem vom "Career Service" zu Branchentreffen eingeladen und beim Arbeitgeber-Marketing beraten.

Die angehende Verkehrswissenschaftlerin Sandra Göttlinger wird in diesem Semester bereits zum zweiten Mal mit einem Stipendium gefördert. Mit Hilfe dieser Unterstützung konnte sich die 23-jährige Masterstudentin im vergangenen Sommer ein Lufthansa-Praktikum in Südafrika finanzieren. Begeistert zeigte sich auch Elektrotechnik-Student Martin Schaarschmidt. Er wird mit einem Stipendium des Unternehmens Partzsch Elektromotoren e. K. unterstützt. "Am Deutschlandstipendium schätze ich das Netzwerk aus verschiedenen Studenten", erklärte der 19-Jährige. "Als ich zufällig im Fernsehen davon erfuhr, war mein Interesse sofort geweckt und den Tag des Bewerbungsstarts habe ich sehnsüchtig erwartet."

Leuterer und ihr Team wollen das Netzwerk der Studierenden und der Förderer weiter ausbauen. "Wir erleben die Stipendiaten als engagierte und aufgeschlossene Persönlichkeiten, die weit über den Tellerrand des Campus hinaus sehen", sagte Leuterer. Das sei für die Entwicklung einer Exzellenzuniversität von enormer Bedeutung.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.11.2013

Katrin Tominski

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