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TU Dresden durch Exzellenz-Titel Magnet für Forscher aus aller Welt

TU Dresden durch Exzellenz-Titel Magnet für Forscher aus aller Welt

Die Technische Universität Dresden spürt ein Jahr nach Erhalt des Exzellenz-Titels starkes Interesse von Forschern aus aller Welt. Für die sogenannten Open Topic Tenure Track Professuren gingen 1350 Bewerbungen ein, darunter aus renommierten Universitäten wie Oxford, Cambridge, Harvard und Berkeley, wie TU-Rektor Hans Müller-Steinhagen am Mittwoch in Dresden mitteilte.

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Quelle: Tanja Tröger

Die Professuren wurden thematisch frei ausgeschrieben und versprechen bei entsprechender Leistung nach fünf Jahren eine langfristige Anstellung.

Eine externe Findungskommission soll nun bis zum Herbst acht bis zwölf Wissenschaftler auswählen. Mit den Berufungen möchte die TU Dresden nach eigenem Bekunden die weltweit besten Köpfe für Forschung und Lehre gewinnen.„Es fühlt sich immer noch gut an“, eröffnete der Rektor seine Bilanz zu einem Jahr Exzellenz. Der Status sei ein Vertrauensbeweis, dass man der TU Dresden diese Leistungsfähigkeit auch in Zukunft zutraue.

Die Umsetzung des Zukunftskonzeptes sei in vollem Gang, erste Erfolge seien schon sichtbar. Müller-Steinhagen verglich die Uni in ihrer Exzellenzphase mit einem Dampfer, der volle Fahrt aufgenommen hat. Er verwies dabei auch auf die beiden Exzellenzcluster für Mikroelektronik und Regenerative Therapien sowie auf die Graduiertenschule. Allerdings gingen manche Dinge langsamer als angenommen. Der Rektor nannte Probleme bei der Einführung einer neuen Verwaltungssoftware. Als Folge davon konnte die TU Anfang des Jahres viele Rechnungen von Lieferanten erst verspätet begleichen.

Nach den Worten von Müller-Steinhagen profitiert von der Exzellenz nicht nur die Forschung. Das Zukunftskonzept der Universität sorge dafür, dass auch zusätzliche Hochschullehrer nach Dresden kämen. Aufgrund der erfolgreichen Exzellenzbewerbung habe der Freistaat auf eine Stellenkürzung verzichtet, was gleichfalls der Lehre zu Gute komme.

dpa

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