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Studie: Absolventen verlassen Sachsen nach Abschluss oft ungewollt

Studie: Absolventen verlassen Sachsen nach Abschluss oft ungewollt

Absolventen sächsischer Hochschulen müssen nach ihrem Studium Sachsen auf der Suche nach einem Job nicht selten ungewollt verlassen. Das geht aus der zweiten Sächsischen Absolventenstudie hervor, die am Donnerstag in Dresden vorgestellt wurde.

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Quelle: dpa

Demnach bewerben sich nach ihrem Abschluss 75 Prozent der Studenten im Freistaat - aber nur 57 Prozent treten hier auch hier ihren ersten Job an.

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Zuläufe zum Kaltwasserrohr.

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Nach Ansicht von Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) klafft hier eine Lücke. „Da ist die Wirtschaft in der Pflicht, den Arbeitsmarkt attraktiver zu machen.“ Vor allem Ingenieure, Mediziner und Naturwissenschaftler würden Sachsen verlassen. „Und wer einmal weggegangen ist, der bleibt oft weg.“

Für die Studie wurden im Auftrag des Wissenschaftsministeriums zum einen mehr als 24 000 Absolventen aus den Prüfungsjahren 2010 und 2011 befragt. Zudem füllten Absolventen von 2006 und 2007, die bereits an der ersten Absolventenstudie 2008/09 teilgenommen hatten, erneut einen Fragebogen aus. Unter anderem geht es in der Studie um die Bewertung des Studiums, um den Start in das Berufsleben sowie  die Abwanderung in andere Bundesländer. Die nächste Befragung ist für 2017/2018 geplant.  Die aktuelle Studie zeigt, dass die Absolventen sächsischer Hochschulen in der Regel sehr zufrieden mit ihrer Ausbildung sind.

Vor allem bei der fachlichen Beratung und der räumlichen und technischen Ausstattung zeigten sich die Studenten zufriedener als noch 2008/2009. Die Befragung nach einem längeren Zeitraum hat nach Einschätzung des Ministeriums zudem gezeigt, dass 80 Prozent der Befragten fünf Jahre nach Abschluss beruflich erfolgreich seien.  Zudem verweist das Ministerium auf Erfolge von Kampagnen wie „Pack dein Studium“ oder „Studieren in Fernost“, mit denen Sachsen in den vergangenen Jahren um Abiturienten vor allem aus dem Westen Deutschlands geworben hat. Laut Studie blieben rund 38 Prozent Nicht-Sachsen nach ihrem Studium hier. „Es gibt einen Klebe-Effekt“, erklärte Stange. Somit spielten Hochschulen eine wichtige Rolle, um der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken.

dpa

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