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Studenten kritisieren Sächsischen Lehrpreis - Teilnahme abgesagt

Studenten kritisieren Sächsischen Lehrpreis - Teilnahme abgesagt

Studenten haben den mit 40 000 Euro dotierten Sächsischen Lehrpreis mit Blick auf die Kürzungen an den Hochschulen kritisiert. „Aus unserer Sicht bedarf es zunächst einer sicheren Finanzierung aller sächsischen Hochschularten sowie einer besseren Ausgestaltung von Lehrplänen, bevor das Lehrpersonal sich um einen Preis für gute Lehre bewerben kann“, so die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS).

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Quelle: Stephan Lohse

Die KSS habe sich deshalb in der Jury der Stimme enthalten sowie die Teilnahme an der für den 13. Juni geplanten Preisverleihung abgesagt. Der Sächsische Lehrpreis, den das Wissenschaftsministerium zum ersten Mal auslobt, soll die gute Lehre an Sachsens Hochschulen honorieren. „Damit wollen wir herausragende und innovative Lehre an unseren Hochschulen und Berufsakademien auszeichnen und das Engagement der Lehrenden würdigen“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums und verwies darauf, dass die Hochschulen vom Freistaat jährlich mehr als 600 Millionen Euro bekommen.

In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu Protesten gegen geplante Stellenstreichungen und Institutsschließungen - etwa an der Universität Leipzig. Landesweit sollen bis 2020 insgesamt 1042 Stellen an den Hochschulen wegfallen. Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Studentenrats der TU Dresden und der DGB-Jugend Sachsen beschäftigt sich unterdessen mit der Situation studentischer Hilfskräfte an der TU. Demnach haben 70 Prozent der Befragten nur befristete Kurzzeitverträge. 22 Prozent gaben an, auch Verwaltungsaufgaben zu übernehmen. „Tätigkeiten, die eigentlich durch sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zu übernehmen wären“, hieß es.

Die Ergebnisse der Studie wertete die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft als Beispiel für die Missstände bei der Personalführung an den Hochschulen. Die TU Dresden beschäftigt derzeit 1936 studentische Hilfskräfte - mehr als 40 Prozent haben sich an der Umfrage beteiligt.

dpa

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