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Stadtrat entscheidet über Schulneubau auf Bahngelände in Dresden-Pieschen

Stadtrat entscheidet über Schulneubau auf Bahngelände in Dresden-Pieschen

Der Stadtrat könnte heute die Weichen für eine der größten Investitionen in Pieschen seit der Wende stellen. Auf dem ehemaligen Güterbahnhof an der Gehestraße soll bis zum Schuljahr 2018/2019 ein neuer Schulkomplex entstehen, der neben einer fünfzügigen Oberschule auch ein fünfzügiges Gymnasium und eine Sporthalle bündelt.

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Die Stadt Dresden will der Deutschen Bahn den maroden Güterbahnhof an der Gehestraße in Pieschen für 3,2 Millionen Euro abkaufen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Kostenpunkt: satte 57 Millionen Euro.

Das 60 000 Quadratmeter große Grundstück des stillgelegten Güterbahnhofs bietet zudem genug Platz für den schon länger avisierten Neubau einer Rettungswache in Pieschen. Nicht zuletzt sieht die Stadtverwaltung auch die Chance, dass im Zuge des Bauvorhabens der von vielen Anwohnern gewünschte Grünzug entlang der Gehestraße bis zum Puschkinplatz endlich Wirklichkeit wird.

Als ersten Schritt müsste der Stadtrat den entsprechenden Bebauungsplan heute absegnen. Die Zustimmung des Kommunalparlamentes gilt als sicher. Zwar befinden sich die Grundstücke, die die Stadt für 3,2 Millionen Euro kaufen müsste, um die Großprojekte zu realisieren, noch im Besitz der Deutschen Bahn. "Die DB Services Immobilien GmbH hat aber gegenüber dem Liegenschaftsamt die Bereitschaft zum Verkauf der Flächen an die Landeshauptstadt signalisiert", heißt es in der Vorlage für die Stadträte.

Obwohl der alte Güterbahnhof in den vergangenen Jahren richtig heruntergewirtschaftet wurde, darf die Stadt nicht einfach so drauf los bauen, denn auf einem der Flurstücke befinden sich Kulturdenkmale. Dabei handelt es sich um das Stellwerk nordwestlich der Eisenbahnbrücke Erfurter Straße und um das eingeschossige Dienst- und Verwaltungsgebäude im Eckbereich Erfurter Straße/Gehestraße. Die zwei Klinkerbauten stammen aus der Zeit um 1900.

"Gemäß einer Stesad-Studie werden die Einzeldenkmale von dem geplanten Bauvorhaben jedoch nicht berührt, da der südliche Teil der Fläche als Entwicklungsfläche ausgewiesen ist und sich das Stellwerk außerhalb des Vorhabensgebietes befindet", so die Auskunft aus dem Rathaus. Handfeste Überraschungen schlummern dagegen möglicherweise unter der Erde in Form eines bronzezeitlichen Gräberfeldes. "Hier sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Funde zu erwarten", betont die Stadt. Eventuell nötige Schürfungen und archäologische Untersuchungen seien deshalb unbedingt in den Planungen zu berücksichtigen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.09.2013

Christoph Stephan

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