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Stadt zieht positive Bilanz zum Runden Tisch über den Schulnetzplan von Dresden

Stadt zieht positive Bilanz zum Runden Tisch über den Schulnetzplan von Dresden

Der Dresdner Schulnetzplan wird ab Donnerstag Thema im Ausschuss für Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Sicherheit sein und soll am 12. Juli dem Stadtrat vorgelegt werden.

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Spielt in Dresdens Schulnetz eine wichtige Rolle: das als Eliteschule ausgezeichnete Sportgymnasium.

Quelle: Sportgymnasium Dresden

Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt. Zugleich zog sie eine positive Bilanz zur Arbeit des Runden Tisches, der sich seit März mit dem Schulnetzplan befasst hat. Die fasste die Stadt als "Mitwirkung mit Wirkung" zusammen.

„Wir haben mit dem Runden Tisch ein Instrument etabliert, das allen Teilnehmern einen Erkenntniszuwachs gebracht hat“, resümiert Bürgermeister Winfried Lehmann die sechs Sitzungen des Runden Tischs zum Schulnetzplan. So intensiv wie in diesem Jahr sei das Papier noch nie diskutiert worden. Am Sonnabend waren Vertreter der Fraktionen des Dresdner Stadtrates, des Kreiselternrates, des Stadtschülerrates, der Schulleitung jeder Schulart und der Sächsischen Bildungsagentur sowie Verwaltungsbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) und der Leiter des Schulverwaltungsamtes, Falk Schmidtgen, zum vorerst letzten Mal zusammengetroffen, um über die künftige Struktur des Schulnetzes der Landeshauptstadt zu beraten.

Ziel des Runden Tisches, dessen Bildung der Ausschuss für Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Sicherheit im Januar dieses Jahres beschlossen hatte, war, die anstehende Fortschreibung der Dresdner Schulnetzplanung zu begleiten und Konfliktfälle zu diskutieren. Falk Schmidtgen, Leiter des Schulverwaltungsamtes, erklärt: „Der Runde Tisch gab allen Beteiligten die Möglichkeit, Probleme, Wünsche und Forderungen noch einmal ausführlich darzulegen." Es habe sich gezeigt, dass mehr öffentliche Anhörungen und mehr öffentliche Diskussion zu dem Thema nötig seien. Obwohl der Runde Tisch kein Entscheidungsgremium sei, könne er dennoch Lösungen vorschlagen und eine anregende Diskussionsfläche bieten, so Schmidtgen weiter.

Den Runden Tisch hatten Christoph Anders von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie der Dresdner Medienberater Peter Stawowy moderiert. Die Teilnehmer diskutierten in sechs Sitzungen im März, April und Juni die Prämissen für die Schulnetzplanung und erörterten Konfliktlagen einzelner Schulen oder Schularten. Zusammenfassend sei der Wunsch nach einer integrierten Bildungsplanung für Dresden deutlich geworden, stellte die Stadt fest. Positiv habe der Runde Tisch den gelungenen Austausch zwischen Politik, Eltern, Schülern und der Verwaltung sowie den damit verbundenen Erkenntnisgewinn bewertet. „Trotz der wertvollen und notwendigen Diskussion um Bildungsplanung, Transparenz und Beteiligung gilt es aber auch die Realität der Finanzausstattung, dem praktischen Bedarf an Schulplätzen und auch die Notwendigkeit Entscheidungen zu treffen nicht aus dem Auge verlieren“, so Bürgermeister Lehmann.

Ab Donnerstag berät der Ausschuss für Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Sicherheit den Schulnetzplan in mehreren Sitzungen. Kreiselternrat und Stadtschülerrat sowie die Sächsische Bildungsagentur sind beratend geladen. Die politische Entscheidung obliegt letztendlich jedoch dem Stadtrat. Dem soll der Schulnetzplan in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am 12. Juli 2012 vorgelegt werden. Danach muss das Papier noch vom sächsischen Kultusministerium genehmigt werden und wird damit für fünf Jahre gültig.

Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Landeshauptstadt will die Verwaltung den Schulnetzplan jedoch bereits nach zwei Jahren hinsichtlich seiner Tragfähigkeit evaluieren. Die Beteiligten des Runden Tisches möchten sich bereits im September in gleicher Zusammensetzung erneut treffen, um die Ausrichtung der zukünftigen Beteiligungs- und Beratungsformen abzustimmen.

Stefan Schramm

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