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Schulstandort in Dresden-Friedrichstadt soll 12 Millionen Euro kosten

An der Fröbelstraße Schulstandort in Dresden-Friedrichstadt soll 12 Millionen Euro kosten

In der Dresdner Friedrichstadt soll eine neue Grundschule entstehen. Diskutiert wird darüber schon lange. Jetzt hat die Verwaltung dem Stadtrat die Bauplanung zur Beratung vorgelegt.

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Die Stadt plant an der Fröbelstraße einen Neubau für eine Grundschule.
 

Quelle: Stadtverwaltung

Dresden.  Die Stadt rechnet für eine neue Grundschule an der Fröbelstraße mit Kosten von 12 Millionen Euro. Damit soll in der Stadtgebiet mehr Platz für Kinder in der 1. bis 4. Klasse geschaffen werden. Die 48. Grundschule bietet perspektivisch nur zwei Klassen pro Altersstufe, ein Erweiterung erwies sich nicht als praktikabel. Nach einer Vorlage der Stadtverwaltung für den Stadtrat und seine Gremien, wird der Bedarf in den nächsten Jahren aber auf vier Klassenzüge steigen. Die Wiederbelebung des historischen Schulstandortes wurde grundsätzlich schon 2014 mit der Fortschreibung des Schulnetzplanung von 2012 entschieden. Jetzt legt die Verwaltung die detaillierte Bauplanung vor.

Die Schule entwickle sich mit Bestands- und Erweiterungsbau parallel zur nordöstlich verlaufenden Fröbelstraße und schirme das südwestlich gelegene, großzügige Freigelände zur Straße und den Verkehrslärm hin ab. Gleichzeitig ordne sich die Schule in die vorhandene Bebauungsstruktur ein. Die Gestalt des Erweiterungsbaues werden aus der des Bestandsgebäudes entwickelt. Im Ergebnis entstehe ein spannungsreiches Gebäudeensemble aus Alt und Neu, das der Grundschule eine angemessene Präsenz im Straßenraum verleiht, heißt es in der Vorlage der Stadt. Erweiterungsbau und Altbau werden über eine Eingangshalle verknüpft. Die Geschichte der Fröbelstraße 1 als Schulstandort reicht bis 1888 zurück.

Die Einfeldsporthalle soll parallel zum Erweiterungsbau entstehen und wird ein halbes Geschoss abgesenkt. Sportvereine könnten die Halle außerhalb der Schulzeiten unkompliziert nutzen, da es eine separaten Zugang geben soll. Der überwiegend gut erhaltene Bestandsbau stehe unter Denkmalschutz. Der vorhandene Baumbestand soll durch weiter Bepflanzungen ergänzt werden. Der gesamte Freibereich der Schule wird gefasst durch einen Pflanzstreifen, der durch den vorhandenen Baumbestand bestimmt wird. Das Grundstück ist an seiner westlichen und nördlichen Grenze zudem gefasst durch bestehende Mauern aus Sandstein, die im Zuge der Sanierung instandzusetzen sind (Denkmalschutz). Zur Fröbelstraße hin soll über die gesamte Länge des Grundstücks eine Vorgartenzone entstehen.

Nach den Vorstellungen der Stadt wird der Bau etwa zwei Jahr dauern, Start soll im Sommer dieses Jahres sein. Für den Bau kalkuliert die Verwaltung etwa 12,8 Millionen Euro. Es sollen Fördermittel des Freistaats für den Schulhausbau genutzt werden. Eine Zusage für diese Gelder gibt es noch nicht. Sollten sie nicht zur Verfügung stehen, will die Stadt Mittel aus dem Investitionspaket des Freistaats dafür nutzen. Daher kann fühestens im Juli begonnen werden. Zum Schuljahr 2018/2019 ist die Übergabe geplant. Den Gründungstermin für die 153. Grundschule soll der Stadtrat auf den 1. August 2018 festlegen. Anfang April befasst sich der Bildungsausschuss erstmals mit dem Plan, letztlich muss der Stadtrat darüber entscheiden.

Von Ingolf Pleil

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