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Schulneubau in Tolkewitz: Megacampus nimmt Form an

Schulkomplex vorgestellt Schulneubau in Tolkewitz: Megacampus nimmt Form an

Der Bauantrag ist eingereicht, die Planung steht. Im Sommer diesen Jahres beginnt der Bau des aktuell größten Dresdner Schulprojektes. 2018 sollen die 32. Oberschule und ein neu gegründetes Gymnasium Tolkewitz einziehen. Bis 2025 soll der Standort 1800 Schüler beherbergen.

Südlich der Kipsdorfer Straße sollen sowohl zwei große Sporthallen mit je zwei und vier Feldern, als auch drei Außensportplätze entstehen.

Quelle: ARGE Tolkewitz

Dresden. Der Bauantrag für Dresdens größtes Schulbauprojekt ist eingereicht - das bestätigte der Leiter des Schulverwaltungsamtes Ralf Schmidtgen am Mittwoch im Ortsbeirat Blasewitz. Bis 2018 soll das Mammutprojekt, immerhin sollen 1800 Schüler in der kombinierten Schule Platz finden, stehen. Auf dem Gelände des ehemaligen Straßenbahnhofes an der Wehlener Straße sollen zukünftig die 32. Oberschule und ein neugegründetes Gymnasium Tolkewitz einziehen. „Wenn alles nach Plan läuft, werden wir ab April mit den Rohbauarbeiten beginnen“, so die Projektleiterin des Bauherren Stesad, Barbara Dittmer. Derzeit laufen die Ausschreibungen für die einzelnen Bauaufträge.

Der aufwendige Schulkomplex soll sich zukünftig über zwei separate Flächen ausstrecken. Auf dem Areal zwischen der Wehlener und der Kipsdorfer Straße sollen zwei Hauptgebäude für die jeweiligen Schulen entstehen, die über das Erdgeschoss mit einem sogenannten „Flurcampus“ verbunden sein werden. Südlich der Kipsdorfer Straße entstehen eine Vierfeld- und eine Zweifeldsporthalle, sowie drei große Außensportflächen und ein Erlebnisparcours. Zwischen den L-förmig angelegten Schulbauten und dem zweiten Areal südlich der Kipsdorfer Straße soll ein riesiger Campusbereich beide Areale miteinander verbinden. „Die Kipsdorfer Straße wird in diesem Bereich leicht angehoben. Es wird Tempo 30 und Fußgängerüberwege geben. Ziel ist es, diesen Bereich in einen Campusteppich zu verwandeln“, erklärt Projektmanagerin Dittmer. Das große Areal solle zudem durch viel Grün und moderne Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten für eine „besondere und ruhige“ Atmosphäre sorgen, erläutert Dittmeier weiter.

Rund um den Schulkomplex sollen etliche Straßenbauvorhaben die Anbindung für die 1800 Schüler sichern. Bereits ab Herbst diesen Jahres sollen die Bauarbeiten an der Kipsdorfer Straße beginnen, die Wehlener soll 2017 folgen. Zudem planen die DVB eine neue Gleisschleife auf der Schlömilchstraße. Schulverwaltungsamtsleiter Schmidtgen plant dein Einzug der Schulen für die Winterferien 2018. „Das Gymnasium wird zunächst mit der fünften Klasse beginnen, und nach und nach aufgebaut“, so Schmidtgen. Etwa 2025 soll dann die volle Kapazität von insgesamt 1800 Schülern erreicht werden. Laut dem Bauherren Stesad hat das Gesamtprojekt einen Kostenrahmen von knapp 65 Millionen Euro und ist damit derzeit Dresdens größtes Schulprojekt.

Von Sebastian Burkhardt

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