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Schulnetzplanung: Grüne fordern neuen Berechnungsmodus

Schulnetzplanung: Grüne fordern neuen Berechnungsmodus

Die Grünen fordern ein realistisches und flexibles Krisenmanagement für die Fortschreibung der Schulnetz- planung. In einer dringenden Empfehlung an Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) schlägt die Partei eine Minimal-Maximal-Berechnung der zu erwartenden Schülerzahlen und der tatsächlich vorhandenen Kapazitäten vor.

Anhand des Zahlenvergleichs könnten dann Schritte zur Problem- lösung unternommen werden. "Die Schüler sind da. Daran kann man nicht rütteln", umreißt die schulpolitische Sprecherin der Grünen, Gerit Thomas, die Dringlichkeit der Situation. Die derzeitige Planung sei ungenau, finanziell unausgereift und nicht in der Lage, flexibel auf Veränderungen zu reagieren.

Um Kapazitätsengpässe aufzufangen müssten auch ungewöhnliche Lösungen wie Container, Einmietung und die Beteiligung der Wirtschaft erwogen werden. Des weiteren wurde ein Beschlussvorschlag eingereicht, der sämtliche Verkäufe städtischer Liegenschaften unterbindet, bis diese auf ihre Eignung als Kita- oder Schulstandort geprüft sind. "Es kann nicht sein, das die Stadt Gebäude verkauft und gleichzeitig händeringend Standorte sucht", so Thomas.

Auch im Bereich der Berufsschulen, deren Netzplanung auf das Schuljahr 2013/14 verschoben worden ist, ergeben sich mit den massiven Investitionen im Kita-Bereich neue Probleme. So zeige sich derzeit ein eklatanter Mangel an Erziehern. "Derzeit kommen auf eine Stelle zwei Bewerber", so Thomas. Abstriche bei der Qualität seien die Folge, nur um die Stelle zu besetzen. Mit der Fortschreibung der Schulnetzplanung für Berufsschulen muss dringend auch ein Ausbau der Ausbildungsplätze für Erzieher einhergehen, fordert Thomas.

Im März und April soll der derzeit überarbeitete Schulnetzplan zurück an die Ortsbeiräte gehen. Bis dahin wird eine Einbindung der Minimal-Maximal-Berechnung von den Grünen gewünscht. Im Anschluss soll ein runder Tisch mit allen Fraktionsvertretern sowie Vertretern des Kreis- und Schülerrats zusammentreten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.02.2012

fs

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