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Schulcampus in Tolkewitz: Spatenstich für Mammutprojekt

64,5 Millionen Schulcampus in Tolkewitz: Spatenstich für Mammutprojekt

„Wir hatten mit dem unbenutzten Straßenbahnhof der DVB die Gelegenheit für das Projekt und brauchen dringend die Kapazitäten“, kommentierte Schulbürgermeister Peter Lames (SPD) die Dimension des geplanten Schulcampus für die bereits bestehende 32. Oberschule und ein neues Gymnasium an der Kipsdorfer Straße.

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Axel Walther von der Stesad, Bürgermeister Peter Lames und DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach (v.l.) beim Spatenstich.

Quelle: Flechtner

Dresden. „Wir hatten mit dem unbenutzten Straßenbahnhof der DVB die Gelegenheit für das Projekt und brauchen dringend die Kapazitäten“, kommentierte Schulbürgermeister Peter Lames (SPD) die Dimension des geplanten Schulcampus für die bereits bestehende 32. Oberschule und ein neues Gymnasium an der Kipsdorfer Straße. Für den Bau des neuen Schulstandorts in Tolkewitz fiel jetzt mit dem symbolischen ersten Spatenstich der Startschuss. Die Oberschule wird auf vier Klassen pro Jahrgangsstufe vergrößert und das Gymnasium startet fünfzügig. Insgesamt bietet der Campus damit 1600 Schülern eine Lernstätte. Mit dem Einzug wird kurz nach dem Abschluss der Bauarbeiten im Winter 2018 gerechnet.

Das Bauvorhaben mit einem Investitionsvolumen von 64,5 Millionen Euro wird von der Stesad betreut. Die Stadt stemmt die Finanzierung vollständig aus Eigenmitteln – Fördermittel konnten nicht akquiriert werden. Lames rechnet aufgrund der bisher guten und reibungslosen Zusammenarbeit zwischen Stesad und dem Rathaus mit einer fristgerechten Fertigstellung im Winter 2018.

Dann stehen den Oberschülern und Gymnasiasten zwei nagelneue und umweltzertifizierte Gebäude zur Verfügung. Sie werden sich Schulspeisung, Aula und den Schulhof teilen. Bürgermeister Lames erhofft sich von dem gemeinsamen Betrieb zweier Schularten an einem Ort positive Nebeneffekte abseits des Unterrichts. „Ich sehe große Chancen darin, dass zwei Schulen den Alltag und das Freizeitangebot zusammen gestalten und sich gegenseitig voranbringen“, erklärt Lames. So sei eine gemeinsame Ganztagsbetreuung möglich. Auch ein schulübergreifendes Orchester und gemeinsame Sportmannschaften hält er für denkbar. Für die sportliche Betätigung und den Unterricht werden gegenüber dem Campus zwei Turnhallen gebaut und vier Sportplätze angelegt.

Im Zuge der Bauarbeiten soll die Kipsdorfer Straße, die das Sportareal vom Campus trennt, in eine Tempo-30-Zone umgewandelt werden. Zur Verkehrsberuhigung wird die Straße an den Fußgängerüberwegen leicht angehoben.

Weil die Oberschule jedes Jahr um zwei fünfte Klassen wächst und das Gymnasium fünf neue Klassen eröffnet, rechnet die Stadt mit einer vollen Auslastung der Kapazität im Jahr 2025.

Von Paul Felix Michaelis

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