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Schimmel im Kellergeschoss der 30. Grund- und Mittelschule Dresden

Schimmel im Kellergeschoss der 30. Grund- und Mittelschule Dresden

Grund- und Mittelschule an der Hechtstraße in der Neustadt schimmelt es in sieben Räumen im Keller. Das bestätigte Stadtsprecherin Heike Großmann gestern. Die "30." ist nach der 47. Grundschule in Plauen bereits die zweite Schule, die von Schimmel befallen ist.

Außerdem gab es Schimmelschäden in der Turnhalle der 36. Mittel- und 37. Grundschule in Löbtau, die auf bauliche Mängel, darunter eine mangelhafte Abdichtung, zurückzuführen waren.

Im Hechtviertel betroffen sind ein Werk-, ein Fitness- und ein Theaterraum, der Schulclub, ein Hausmeisterbüro, ein Technik- und ein Hauswirtschaftskabinett. Das Kellergeschoss ist seit Montag gesperrt. Nach DNN-Informationen hat vor allem die Mittelschule die Räume im Keller bis Ende vergangenen Schuljahres genutzt. Dass der Keller feucht ist und es deshalb muffig riecht, ist seit Jahren bekannt. Vermutlich hat der regenreiche Sommer dazu beigetragen, dass sich nun der Schimmel ausgebreitet hat.

Es habe jetzt eine Begehung gegeben, bei der Experten Proben entnommen hätten, so Sprecherin Großmann. "Die Laborergebnisse haben aber keinen Einfluss auf die weitere Vorgehensweise." Schimmel in Innenräumen sei in jedem Falle vorsorglich zu beseitigen. Mitte kommender Woche will die Stadt damit beginnen, den Putz in den Kellerräumen abzuschlagen und einen Sanierungsputz aufzutragen, der die Feuchtigkeit besser verträgt und den Schimmel abhält. Außerdem werde eine Spezialfirma die Räume desinfizieren. "Trockengelegt werden können die Räume wegen der Planungen erst in den Sommerferien im kommenden Jahr", so die Stadtsprecherin. Bis dahin werde der Reinigungszyklus des Kellergeschosses erhöht.

Heike Großmann bestätigte, dass eine Schulsekretärin krankgeschrieben ist. Dass die Erkrankung im Zusammenhang mit dem Schimmelbefall steht, mochte sie nicht bestätigen.

SPD-Stadträtin Sabine Friedel fordert erneut, die baulichen und hygienischen Zustände an unsanierten Schulen von unabhängigen Experten begutachten zu lassen. Ein entsprechender SPD-Antrag sei erst im Juni vom Stadtrat abgelehnt worden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.09.2011

Katrin Richter

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