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Sächsischer Landtag beschäftigt sich mit Kürzungsprotest der Studenten – Petition mit 13.000 Stimmen übergeben

Sächsischer Landtag beschäftigt sich mit Kürzungsprotest der Studenten – Petition mit 13.000 Stimmen übergeben

Sachsens Studierende haben Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) eine Petition mit mehr als 13.000 Unterschriften für die Stärkung der sächsischen Wissenschaft übergeben.

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Drei pralle Ordner mit Unterschriften gaben die Studenten dem Landtagspräsidenten mit.

Die Studenten fordern, dass der Freistaat die Kürzung von über 1000 Stellen an den Hochschulen zurücknimmt und Unis und Studentenwerke besser unterstützt. Voraussichtlich im Herbst wird sich der Landtag nun mit dem Thema beschäftigen müssen.

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Protest für bessere Bildung: Studenten übergeben 13.000 Stimmen an den Landtagspräsidenten.

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Drei pralle Ordner mit Unterschriften sowie zwei weitere dicke Packen Papier übergaben die Studenten am Mittwoch an Landtagspräsident Rößler und die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Anja Jonas (FDP). 13.166 Stimmen hatten die Studenten für ihr Anliegen gesammelt. Hinzu kommen mehr als 16.000 Online-Unterschriften für eine Petition der Leipziger Theaterwissenschaftler und 11.000 Stimmen der Leipziger Archäologie-Studenten. Der Landtag wird sich allerdings ausschließlich mit der zentralen Petition der Konferenz Sächsischer Studentenschaften (KSS) befassen.

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Die beiden Sprecherinnen der KSS hatten ihre Forderungen noch einmal plakativ und in Übergröße mit dabei.

Quelle: Stephan Lohse

„Das Geld ist da“, sagte Diana-Victoria Menzel, Sprecherin der KSS. Sie verwies auf die freiwerdenden Mittel, wenn der Bund die Kosten für das BaföG übernimmt. Die jährlich freien 57 Millionen Euro würden reichen, um 1000 Stellen zu finanzieren. Sachsen habe anhaltend hohe Studentenzahlen, dem müsse die Finanzierung der Unis auch gerecht werden. Auch dürfe die Lehre gegenüber der Forschung nicht benachteiligt werden. Auch die Studentenwerke müssten besser ausgestattet werden. Aktuell zahle ein Student in der Mensa mehr als ein Landtagsmitarbeiter in der dortigen Kantine.

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Die Studenten auf dem Weg in den Landtag

Quelle: Stephan Lohse

Vor allem in Leipzig protestieren die Studenten in diesem Jahr. An der dortigen Uni sollen im Rahmen der Mittelkürzungen ganze Studiengänge wegfallen. Im Juni hatten sich in der Messestadt mehr als 8000 Studenten an einer Großdemonstration beteiligt. Menzel verwies aber auch darauf, dass die Studierenden schon über die gesamte Legislaturperiode auf die Straße gehen. So hatten schon 2010 rund 10.000 Studenten vor dem Landtag für eine bessere Ausstattung der Bildungspolitik Stellung bezogen.

Bis zur Landtagswahl soll es laut KSS keine weiteren Aktionen geben. Man wolle die Wahl abwarten, so Menzel und kündigte an: „Wir werden genau beobachten, was nach dem 31. August passieren wird.“

sl

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