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Sächsische Landes-und Uni-Bibliothek Dresden weiht SLUB-Lounge mit sächsischen Designermöbeln ein

Sächsische Landes-und Uni-Bibliothek Dresden weiht SLUB-Lounge mit sächsischen Designermöbeln ein

Dort, wo einst Mikrofilm-Betrachter standen - die im Digitalzeitalter deutlich an Resonanz verloren haben, sielen sich jetzt lesende Studenten: Die Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek hat nun eine "SLUB-Lounge" mit unorthodoxe Möbel "zum Chillen* und Lernen" aufgestellt - natürlich aus sächsischer Designer-Produktion.

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Die Lesefreunde haben die neue Entspannungszone bereits in Besitz genommen - angesichts der oft herrschenden Sitzplatznot in der SLUB kein Wunder.

Quelle: Slub

Am Donnerstag will die Bibliotheksdirektion die neue Ruhezone offiziell freigeben. Wie man dem Foto allerdings unschwer entnehmen kann, schert das die Studenten wenig, sie haben es sich bereits in den roten Kabuffs bequem gemacht.

Das Konzept für die Lounge wurde übrigens von dem Dresdner Design-Büro "neongrau" entwickelt, die eigens entworfenen Sitzmöbel stammen aus der Polstermöbel-Manufaktur in Sebnitz, informierte die SLUB-Direktion. Möglich wurde die Anschaffung dank der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.

Die SLUB hat rund 80000 angemeldete Nutzer und zählt pro Jahr rund 2,3 Millionen Besuche. Für die Forscher, Studenten und anderen Gäste stehen ein großer Lesesaal, spezielle Leseecken für Senioren, junge Mütter, privilegierte Wissenschaftler und nun eben auch eine Lounge zur Verfügung. Dort sollen die Besucher - so die Idee - Tageszeitungen studieren und neuartige digitale Lesegeräte nutzen können. Das Motto klingt eher nach einer amerikanischen Imbisskette als nach einem ehrwürdigen Büchertempel: "Chill mal, entspann' Dich", lautet die Devise.

In der Vergangenheit hatte Bibliotheksdirektor Thomas Bürger bereits mehrfach betont, dass eine wissenschaftliche Bibliothek auch neue Wege gehen und auf ihre Zielgruppen und deren Bedürfnisse eingehen müsse, um im Informationszeitalter ein gesellschaftlicher Mittelpunkt zu bleiben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.03.2013

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