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Sachsens Lehrer überreichen Abgeordneten Wunschzettel-Lebkuchen

Sachsens Lehrer überreichen Abgeordneten Wunschzettel-Lebkuchen

Pünktlich zu den entscheidenden Sitzungen zur Verabschiedung des neuen Haushalts haben Sachsens Lehrer noch einmal mobil gemacht. Vor der Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses am Dienstagmorgen in Dresden warteten rund 60 Pädagogen mit weihnachtlichen „Wunschzetteln“ samt Lebkuchen und roten Äpfeln auf die Parlamentarier.

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Quelle: Stephan Lohse
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Rund 60 Lehrer haben am Dienstag vor dem Finanzministerium auf ihre Forderungen aufmerksam gemacht.

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Es gehe darum, die Abgeordneten noch einmal auf die Situation der Lehrer aufmerksam zu machen, sagte Sabine Gerold, Landesvorsitzende der Lehrergewerkschaft GEW. Der Ausschuss sollte am Vormittag auch mehrere Änderungsanträge der Opposition behandeln, die unter anderem mehr Lehrerstellen und eine bessere Bezahlung beinhalten.

Die Chancen, dass diese angenommen werden, sind aber gering, auch wenn es, wie Sabine Gerold betont, auch unter den Bildungspolitikern der Regierungskoalition durchaus einen breiten Konsens gebe, die Bedingungen für Lehrer im Freistaat zu verbessern.

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Rund 3000 Lehrer nahmen an der Kundgebung in Dresden teil.

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Umso mehr hofft die GEW auf das Gespräch mit Finanzminister Georg Unland (CDU) am 4. Dezember. Auch wenn es sich dabei nur um ein Informationsgespräch handelt, will die Gewerkschaft dann ihre Argumente vortragen, um Unland von der Notwendigkeit von Verhandlungen zu überzeugen. Sollte der Minister jedoch hart bleiben, so will Gerold auch weitere Streiks im neuen Jahr nicht ausschließen. „Wir wollen es eigentlich nicht“, so die GEW-Vorsitzende, der Frust unter den Lehrern sei aber sehr groß.

Sachsens Lehrer fordern einen Demografie-Tarifvertrag mit besseren Altersteilzeitregelungen, mehr Lehrerstellen für Sachsen sowie eine bessere Bezahlung. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, haben die Pädagogen in diesem Schuljahr bereits zwei Mal den Unterricht ausfallen lassen. Kurz nach Schuljahresbeginn hatten mehr als 12.000 Lehrer vor dem Landtag demonstriert. Die Verwaltung des Parlaments sprach anschließend von der größten Demo der Nachwendegeschichte. Mitte November gab es einen weiteren Streiktag, an dem sich in Dresden und Umgebung etwa 5000 Lehrer beteiligten.

sl

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