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Rot-Grün-Rot stärkt Kinder- und Jugendarbeit in Dresden

Geld für Kinderbüro und Ferienlager Rot-Grün-Rot stärkt Kinder- und Jugendarbeit in Dresden

Die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit wertet die Kinder- und Jugendarbeit in Dresden weiter auf: Der Jugendhilfeausschuss hat dazu jetzt mehrere Projekte auf den Weg gebracht. Dazu zählt auch ein Kinderbüro für Dresden. Stadtjugendring und Kulturbüro sollen dafür ein Konzept entwickeln.

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Die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit wertet die Kinder- und Jugendarbeit in Dresden weiter auf.

Quelle: cg

Dresden. Die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit wertet die Kinder- und Jugendarbeit in Dresden weiter auf: Der Jugendhilfeausschuss hat dazu jetzt mehrere Projekte auf den Weg gebracht. Das Gremium hat über Kinder- und Jugendhilfegelder aus einem sogenannten Entwicklungs- und Strukturbudgets zur Förderung freier Träger für 2016 entschieden. Insgesamt ging es dabei um etwa 1,2 Millionen Euro. Die Fraktionen von SPD, Linken und Grünen setzen damit den mit dem Doppelhaushalt 2015/2016 eingeschlagenen Kurs fort. Die Jugendhilfe war dabei mit drei Millionen Euro gestärkt worden.
Ab dem Schuljahr 2016/2017 wird in zwei weiteren Dresdner Grundschulen Schulsozialarbeit angeboten. Das betrifft die 139. in Gorbitz und die 129. in Reick. Für die Integration von Kindern, Jugendlichen und Familien mit Migrationshintergrund soll es ein neues stadtweites Angebot mobiler Jugendarbeit geben. Dorothée Marth, SPD-Vertreterin im Jugendhilfeausschuss, freute sich gestern, dass es  durch „sehr intensive und konstruktive Beratungen“ zu den Beschlüssen gekommen ist.

Zu den Projekten zählt auch ein Kinderbüro für Dresden. Stadtjugendring und Kulturbüro sollen dafür ein Konzept entwickeln. „Damit wollen wir erreichen, dass Kinder- und Jugendbeteiligung unabhängig von der Stadtverwaltung gefördert wird, Kinderrechte bekannt gemacht werden und die Stadtverwaltung in ihrem Handeln kritisch begleitet wird“, erklärte Tina Siebeneicher von den Grünen. Ein Kinderbüro könne als Mittler, Berater und Unterstützer zwischen den Interessen der Kinder und Jugendlichen, Verwaltung und Politik dienen und bürgerschaftliches Engagementfordern und fördern.
Einen wohl sachsenweit ziemlich einmaligen Weg schlägt die Stadt mit den Beschlüssen jetzt bei der Ferienbetreuung von Kindern und Jugendlichen
ein. Nach der Wende sind die sogenannten Ferienlager weitgehend eingeschlafen. Zu DDR-Zeiten wurden diese  meist 14-tägigen Aufenthalte von Schulkindern auf dem Land oder an der Ostsee größtenteils von Betrieben finanziert.

Nun soll sich die Stadt dafür engagieren, die Strukturen vor dem völligen zusammenbrechen zu retten, erklärte Tilo Kießling (Linke) dazu am Freitag. Viele Familien mit zwei, drei Kindern und einfachem Einkommen können sich solche Ferienfreizeiten nicht leisten. Sie seien aber wichtig, weil es sich „um außergewöhnliche Ferienerlebnisse mit sehr hohem Lern- und Erfahrungswert“ handele, sagte Kießling. Kinder würde in kurzer Zeit in neuer Umgang mit neuen Kontakten außerordentlich viele soziale Erfahrungen sammeln. Daher sollen gemeinnützige Vereine, die für Dresdner Kinder Ferienlager anbieten, pro Kind und Tag einen Zuschuss von 10 Euro erhalten. Damit sollen die Fahrten günstiger werden. Für Kinder mit Dresden-Pass gibt es bereits einen Zuschuss von 10 Euro. 150000 Euro stehen dafür zur Verfügung.

Ingolf Pleil

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