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Rat schiebt Planungen für Augustusbrücke an

Rat schiebt Planungen für Augustusbrücke an

Der Sanierung der Augustusbrücke steht nichts mehr im Weg. Der Stadtrat hat am späten Donnerstagabend den Vorplanungen für die Erneuerung des Bauwerks zugestimmt.

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Die Grünen Thomas Löser (l.) und Stephan Kühn (r.) und ihre Parteikollegen machen sich für die Augustusbrücke ohne Autos stark.

Quelle: Ralf U.Heinrich

Demnach ist vorgesehen, die Brücke komplett zu erneuern und parallel dazu die Hochwasserschäden zu beseitigen. Erst das Juni-Hochwasser im vergangenen Jahr machte diesen großen Wurf möglich. Denn von den etwa 24,5 Millionen Euro, die derzeit für die Bauarbeiten veranschlagt sind, kommen etwa 18 Millionen vom Bund. Dieses Geld stammt aus dem 2013 aufgelegten Fonds zur Beseitigung von Schäden, die das Juni-Hochwasser angerichtet hat.

Einstimmig hat der Stadtrat die Vorlage zur Sanierung der Brücke am Donnerstag beschlossen. Dieser Abstimmung sind Diskussionen und Einzelentscheidungen zu Detailproblemen vorangegangen, die von den Bündnisgrünen aufs Tapet gebracht wurden. Dazu gehörten unter anderem niedrigere Bordsteinkanten als bisher, deutlich breitere Fußwege und die Forderung nach einer besseren Anbindung an den Elberadweg. Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) sagte dazu, solche Ideen würden im Rahmen der Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten ohnehin mit bedacht. Aber: Der Denkmalschutz hat sich bereits gegen breitere Fußwege ausgesprochen und niedrigere Bordsteinkanten sind laut Stadt aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht machbar. Am Ende bekamen die Bündnisgrünen am Donnerstag keine konkreten Zusagen. Marx räumte lediglich ein, ihre Gedanken in weitere Planungen "einzubeziehen".

Ebenso erging es dem Bürgerbündnis und der CDU-Fraktion, die die Frage beschäftigte, ob die Brücke nach der Sanierung regulär tatsächlich nur noch von Straßenbahnen, Touristenbussen, Taxis sowie Einsatzfahrzeugen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst befahren werden soll. Marx sprach von einem "kryptischen Stadtratsbeschluss", den man dann "neu denken" müsse. Hans-Joachim Brauns (CDU) ließ keinen Zweifel daran, dass ihm diese Regelung ganz und gar nicht passen würde und die FDP gab zu bedenken, bei der dann folgenden Sanierung der Carolabrücke müsse die Augustusbrücke ohnehin als Ausweichstrecke für den Pkw-Verkehr genutzt werden.

Thomas Löser, Fraktionsvorsitzender der Bündnisgrünen, brach erneut eine Lanze für die autofreie Augustusbrücke. "Man muss Visionen haben und wir haben Visionen", sagte Löser, seit mehr als 20 Jahren kämpfe seine Partei für diese Idee.

Die Stadtverwaltung kann nun damit beginnen, Details der Brückenerneuerung zu planen. Die Sanierung selbst ist aber erst nach dem Ende der jetzt gestarteten Bauarbeiten an der Albertbrücke möglich. Das heißt, sie kann frühestens Mitte 2016 beginnen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.05.2014

Christoph Springer

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