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Platz frei für das neue Dresdner Gymnasium Bürgerwiese

Platz frei für das neue Dresdner Gymnasium Bürgerwiese

Südlich des Glücksgas-Stadions entsteht an der Parkstraße (B 172) eine der modernsten Schulen Dresdens - das Gymnasium Bürgerwiese. Das alte Sportgymnasium und Nebengebäude sind so gut wie abgerissen, die Aufräumarbeiten in vollem Gange.

Bevor allerdings neu gebaut wird, muss der Stadtrat auf seiner Sitzung am 15. März dem ehrgeizigen Projekt, der weiteren Planung und der Betriebskosten zustimmen - eine Formsache.

Die Ausschüsse für Bau und Verwaltung sowie der Altstädter Ortsbeirat haben dem Vorhaben bereits mit überwältigenden Mehrheiten zugestimmt. Nach dem Abriss soll im Mai der Neubau mit den Ausschreibungen und Vergaben beginnen, erzählte Christian Schenk vom Schulverwaltungsamt im Ortsbeirat Altstadt. Geplant ist, bis 2014 ein vierzügiges Gymnasium für 960 Schüler und eine Dreifeldhalle zu errichten. Insgesamt investiert die Stadt rund 26,5 Millionen Euro - ohne Fördermittel vom Freistaat Sachsen.

Später soll das Gymnasium auf sechs Klassenzüge erweitert werden. Dann könnten in der "Bürgerwiese" bis zu 1340 Schüler lernen. Im Sommer 2014 soll der neue Schul-Komplex fertig sein. Zurzeit hat das erst 2008 gegründete Gymnasium rund 350 Schüler.

Die Ausrichtung der Schule ist eine sportliche: Die Sporthalle mit rund 550 Zuschauerplätzen ist als Trainings- und Wettkampfanlage für Volleyball bis Spielklasse Bundesliga geplant. Des Weiteren gibt es eine Beachvolleyball-Anlage, eine 100-Meter-Laufbahn, eine Weitsprung- und Kugelstoßanlage, eine Gymnastikwiese sowie ein Kleinspielfeld, aber keine Kletteranlage.

Laut Vorlage wird das Betonflachdach extensiv begrünt. Angeschlossen ist Fernwärme. Neben konventionellen Heizkörpern werden Fußbodenheizsysteme verwendet. Küche, Mensa, WC-Bereiche und Aula werden mechanisch gelüftet. Vorgesehen ist ein Bau, wo durch große Fensterflächen eine natürliche Beleuchtung, ein hoher Tageslichtquotient und eine gleichmäßige Helligkeitsverteilung des Tageslichts gewährleistet wird. Ein Teil des Regenwasser wird in einer Zisterne gesammelt und als Brauchwasser für die Toilettenspülung genutzt. Platz für eine Photovoltaikanlage ist vorgesehen. Trotz so viel "Öko" wird noch mit jährlichen Betriebskosten von rund einer halben Million Euro gerechnet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.03.2012

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