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Ohne Bildungsempfehlung in die Gymnasialstufe der Dresden International School wechseln

Bewerbungen für das neue Schuljahr Ohne Bildungsempfehlung in die Gymnasialstufe der Dresden International School wechseln

Ohne Bildungsempfehlung ans Gymnasium wechseln – wo gibt’s denn sowas? Die Dresden International School nimmt aktuell Bewerbungen für das kommende Schuljahr entgegen, eine Bildungsempfehlung ist dabei keine Voraussetzung.

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Quelle: D. Flechtner

Dresden. Ohne Bildungsempfehlung ans Gymnasium wechseln – wo gibt’s denn sowas? „Die Dresden International School (DIS) nimmt aktuell Bewerbungen für das kommende Schuljahr entgegen, eine Bildungsempfehlung ist dabei keine Voraussetzung“, heißt es in einer Pressemitteilung der DIS. „Wir möchten jedem eine Chance geben, der sich bei uns bewirbt“, sagt Sprecherin Kathleen Proppé auf DNN-Nachfrage. Wenn ein Schüler eine 3 oder gar 4 in Deutsch oder Mathe auf dem Zeugnis stehen habe, müsse man schauen, woran das gelegen habe. „Wir möchten die Kinder kennenlernen, uns selber einen Eindruck verschaffen und schauen, ob sie motiviert sind“, erklärt Proppé. Fünf bis zehn Prozent der Schüler mit Noten in Deutsch und Mathe, die schlechter als 2 waren, seien aufs Gymnasium gewechselt.

Grundsätzlich fängt an der DIS die Mittelstufe erst in Klasse 6 an. Die 5. Klasse ist noch Teil der Grundschule. Insgesamt 265 Schüler, darunter knapp 60 Prozent Deutsche, besuchen die Klassen 5 bis 12. Inklusive Kita und Grundschule sind es 500 Kinder und Jugendliche aus 42 Nationen. An der Internationalen Schule gibt es immer zwei Klassen pro Jahrgang. Durchschnittlich 17 Schüler sitzen in einer Klasse. Unterrichtssprache ist Englisch.

An der internationalen Gesamtschule haben die Schüler die Möglichkeit, verschiedene Schulabschlüsse zu erwerben. Sie lernen nach Programm und Philosophie des International Baccalaureate (IB). Der Mittlere Schulabschluss kann am Ende der Klasse 10 erworben werden. Das als Abitur anerkannte IB-Diploma wird in der 12. Klasse abgelegt. Die Schüler müssen sechs Fächer belegen – drei als Grund- und drei weitere als Leistungskurs. An staatlichen Schulen sind es zwei Leistungs- und elf Grundkurse. Außerdem müssen sie u.a. einen umfangreichen Essay abgeben. 32 Schüler wollen in diesem Jahr das IB-Diploma ablegen. „In der Regel 98 Prozent bestehen die Prüfungen“, sagt die Sprecherin. Diese Hochschulzugangsberechtigung ermöglicht ein Studium nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt.

Die DIS ist nicht billig: Im Schnitt 900 Euro Schulgeld pro Monat kostet der Besuch. Hinzu kommen das Mittagessen (drei bis vier Euro pro Essen) und die Hortbetreuung (vier bis sechs Euro pro Tag). „Abhängig von ihrem Einkommen können Eltern aber einen Antrag auf Gebührenreduzierung stellen“, erläutert Proppé.

Von Katrin Richter

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