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Neuer Vorstoß für eine größere Schule in Dresden-Gompitz

74. Grundschule Neuer Vorstoß für eine größere Schule in Dresden-Gompitz

Der CDU-Landtagsabgeordnete Lars Rohwer macht sich gemeinsam mit der CDU-Stadtratsfraktion für eine Erweiterung der Grundschule Gompitz stark. Die 74. Grundschule in der Ortschaft im Dresdner Westen ist die einzige einzügige Schule in Dresden.

Die 74. Grundschule in Gompitz im Dresdner Westen ist die einzige einzügige Schule in Dresden.

Quelle: DNN Archiv

Dresden. Der CDU-Landtagsabgeordnete Lars Rohwer macht sich gemeinsam mit der CDU-Stadtratsfraktion für eine Erweiterung der Grundschule Gompitz stark. Die 74. Grundschule in der Ortschaft im Dresdner Westen ist die einzige einzügige Schule in Dresden. Den Bedarf an Schulplätzen in der wachsenden Ortschaft kann sie nicht decken: Jedes Jahr werden die Schulplätze verlost. Eltern, die leer ausgehen, müssen ihre Kinder nach Gorbitz schicken. Kinder aus dem benachbarten Altfranken kommen gar nicht erst in den Lostopf: Sie wurden einem anderen Schulbezirk zugeordnet und dürfen nicht nach Gompitz, obwohl lediglich die Kesselsdorfer Straße die Ortschaften trennt.

Rohwer sieht auch pädagogische Gründe für eine größere Grundschule: "An einem einzügigen Standort kann einem Schüler, der Probleme hat, kein anderes Lernumfeld geschaffen werden." Der Bedarf an Grundschulplätzen werde durch den verstärkten Zuzug von Asylbewerbern nach Gorbitz weiter steigen. "Wir brauchen eine größere Grundschule Gompitz auch für Altfranken, Mobschatz oder Cossebaude", so Rohwer.

Der Landtagsabgeordnete schlägt einen Neubau auf einem Grundstück an der Ockerwitzer Allee oder einer Fläche in der Ortschaft Gompitz vor, die bisher für Wohnungsbau vorgesehen ist. Das bisherige Schulgebäude könnte für den Hort genutzt werden, die vergleichsweise neue Turnhalle am jetzigen Schulgebäude stünde wie gehabt zur Verfügung. "Wir haben die Chance, einen zukunftsfähigen Bildungscampus zu schaffen", so Rohwer, der auch das Thema Nachhaltigkeit berücksichtigt wissen will: Sollten die Schülerzahlen eines Tages sinken, sollte das Schulgebäude zu einem Altenpflegeheim umgebaut werden. "Auch dafür gibt es Bedarf in der Ortschaft."

CDU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Jan Donhauser setzt auf Unterstützung durch die SPD und verweist darauf, dass Kunstministerin Eva-Maria Stange im Landtagswahlkampf "Schule Gompitz erweitern" plakatiert hatte. "Daran sollten sich die Sozialdemokraten erinnern, wenn es um den Stadthaushalt für 2017/2018 geht", so Donhauser. "Wenn wir es bis 2020 nicht schaffen, bekommen wir es nicht mehr hin. Es ist höchste Eisenbahn", mahnt Rohwer.

Falk Schmidtgen, Leiter des Schulverwaltungsamtes, verweist einmal mehr auf ausreichende Kapazitäten im Grundschulbezirk Cotta 1, zu dem Gompitz gehört. Die Verwaltung prüfe jährlich den Bedarf und werde auch die Frage der schulpflichtigen Migranten berücksichtigen. "Da die Stadt derzeit keine konkreten Grundstücksoptionen, kein Baurecht und keine finanziellen Mittel für ein solches Projekt im Haushalt hat, steht eine konkrete Erweiterung auch nicht auf der Agenda", fasst er zusammen.

Thomas Baumann-Hartwig

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