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Neuer Streit um Gymnasium Dresden-Prohlis

Linke werfen CDU Heuchelei vor, Grüne hoffen auf 2020 Neuer Streit um Gymnasium Dresden-Prohlis

Die Linken-Stadtratsfraktion hat der CDU im Zusammenhang mit dem Gymnasium Prohlis Heuchelei vorgeworfen. Die Christdemokraten hatten die Einstellung der Gründungsversuche für das Gymnasium durch Schulbürgermeister Peter Lames (SPD) scharf kritisiert.

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Die Bedingungen für die Gründung eines Gymnasiums Prohlis seien gegenwärtig schlecht: Es gebe weder ein Gebäude noch ein Lehrerkollegium.

Quelle: Roland Halkasch

Dresden. Die Linken-Stadtratsfraktion hat der CDU im Zusammenhang mit dem Gymnasium Prohlis Heuchelei vorgeworfen. Die Christdemokraten hatten die Einstellung der Gründungsversuche für das Gymnasium durch Schulbürgermeister Peter Lames (SPD) scharf kritisiert. Die CDU sei 25 Jahre an der Macht gewesen und habe eine Schullandschaft hinterlassen, die von einem Mangel an Schulplätzen sowie unsanierten Schulen geprägt sei, so Anja Apel, Bildungspolitikerin der Linken. Die Bedingungen für die Gründung eines Gymnasiums Prohlis seien gegenwärtig schlecht: Es gebe weder ein Gebäude noch ein Lehrerkollegium.

„Diese Bedingungen zu ändern, ist unsere gemeinsame Aufgabe“, erklärte Apel. „Wir sehen durchaus noch Chancen, ein Gymnasium in Prohlis zu gründen. Das muss und wird Teil der neuen Schulnetzplanung sein.“ Es gebe aber noch viel zu tun, ehe ein Schulgebäude Realität werden könne, in das Kinder und Jugendliche gerne gehen. „Wir werden auch weiter jedes Jahr mindestens 100 Millionen Euro in Schulen investieren. Das ist weit mehr, als die CDU jemals in dieser Stadt für Schulen herausgerückt hat“, so Apel.

Dana Frohwieser, bildungspolitische Sprecherin der SPD, verwies auf die Pläne von Lames, in Prohlis ein berufliches Gymnasium zu installieren. Der Stadtrat habe die Verwaltung außerdem beauftragt, Wege aufzuzeigen, wie Prohlis zu einem Gymnasium kommen könnte. „Es stimmt nicht, dass wir uns endgültig vom gymnasialen Standort Prohlis verabschiedet haben“, so Frohwieser.

Ulrike Caspary, Sprecherin der Grünen für Bildung, verweist auf 23 Millionen Euro, die die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit für die kommenden Jahre für das Gymnasium Prohlis in den Haushalt der Stadt eingestellt habe. Obwohl in den kommenden Jahren mit den Gymnasien Südwest, Pieschen und Tolkewitz drei neue Standorte ans Netz gehen würden, sei ab 2020 wieder mit einem Mangel an Schulplätzen zu rechnen, so Caspary. „Dann kann im neu sanierten Gebäude an der Boxberger Straße ein Gymnasium starten“, erklärte die Grüne.

Thomas Baumann-Hartwig

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