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Neuer Schulstandort Dresden Pieschen geht 2018 in Betrieb - Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe im Rathaus

Neuer Schulstandort Dresden Pieschen geht 2018 in Betrieb - Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe im Rathaus

Die Entwürfe für den neuen Schulstandort sind fertig. Bildungsbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) präsentierte am Dienstag die Siegerentwürfe für das Großprojekt an der Gehestraße.

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So soll das neue Schulzentrum einmal aussehen

Quelle: ppp Architekten GmbH

Um der steigenden Kinderzahl in der Stadt gerecht zu werden, soll auf dem rund sechs Hektar großen ehemaligen Betriebsgelände der Deutschen Bahn in Pieschen ein komplett neuer Schulstandort für die fünfzügige 145. Oberschule und das ebenfalls fünfzügige Gymnasium Pieschen entstehen. Zukünftig sollen an beiden Bildungseinrichtungen rund 2000 Schüler lernen.

„Ein langer und aufwendiger Prozess der Standortwahl und der Suche nach der zukünftigen Gestaltung des neuen Schulcampus liegt hinter uns“, so Lehmann. „Doch nun sind wir dem Ziel, in drei Jahren den Schulbetrieb aufnehmen zu können, ein entscheidendes Stück näher gekommen.“

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Weitere Entwürfe für den Schulneubau in Pieschen

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Für den Planungswettbewerb bewarben sich im vergangenen Jahr 28 Architektenbüros und Arbeitsgemeinschaften. Er umfasste die Objektplanung, die Tragwerksplanung sowie die Planung der technischen Ausrüstung und der Freianlagen. Erwartet wurde ein städtebaulich und architektonisch anspruchsvoller Entwurf im Sinne des energie- und kosteneffizienten Bauens, so die Stadtverwaltung. Den ersten Platz belegten dabei die Arbeitsgemeinschaft aus den Büros Petersen Pörksen Partner Lübeck, C&E Consulting und Engineering GmbH Chemnitz und ibb Ingenieurbüro Bauwesen GmbH Chemnitz.

Im Sommer 2018 soll der Schulkomplex nach dem Siegerentwurf in Betrieb genommen werden. „Wir müssen allerdings jederzeit mit Unwegsamkeiten rechnen“, sagt Leiter des Schulverwaltungsamtes Falk Schmidtgen. „Wir haben den Verdacht, dass sich auf dem Areal an der Gehestraße bronzezeitliche Gräberfelder befinden.“ Im Laufe dieses Jahres sollen deshalb archäologische Schürfungen und Untersuchungen auf dem Gelände stattfinden. Gemäß des Masterplans „Leipziger Vorstadt“ soll vor allem die Erhaltung des Grünzugs berücksichtigt werden. Entlang der Bahnlinie wird darüber hinaus ein Zauneidechsen-Habitat gesichert. Die Tiere aus dem Baufeld werden in den nächsten Monaten von Artenschutzspezialisten umgesetzt.

Derzeit werden die Planungen fortgeführt. Nächstes Ziel der Stesad ist es, den Bauantrag im drittel Quartal 2015 fertigzustellen. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Juli 2016. Die Landeshauptstadt schätzt die Kosten für den Bau beider Schulen auf etwa 62 Millionen Euro. Ob für das Bauvorhaben Fördermittel verfügbar sind, wird gegenwärtig noch geprüft.

Zu sehen sind die Entwürfe für den Schulstandort Pieschen bis zum 17. April von 9 bis 18 Uhr, am 18. und 19. April von 10 bis 18 Uhr und am 20. April von 9 bis 15 Uhr im Lichthof des Neuen Rathauses, Dr.-Külz-Ring 19.

Juliane Weigt

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