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Natur- und Umweltschule gerettet - Positive Gespräche zwischen Träger und SBA

Natur- und Umweltschule gerettet - Positive Gespräche zwischen Träger und SBA

Die Natur- und Umweltschule (NUS) in Klotzsche ist gerettet. Das ließ gestern CDU-Landtagsmitglied Christian Hartmann mitteilen. Zu der Einschätzung sei er nach Gesprächen mit Vertretern aus dem Kultusministerium gelangt.

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Eine Schule im Grünen, deretwegen VSP und SBA sich nicht grün sind - nun naht eine Einigung.

Quelle: Archiv

Von Stefan Schramm

Danach erhalte die Bildungseinrichtung für das kommende Schuljahr eine Genehmigung zum Weiterbetrieb, allerdings unter Vorbehalt.

Die Auflagen beträfen unter anderem das Schulkonzept sowie bauliche Gesichtspunkte des 1935 bis 1937 errichteten Schulhauses am Manfred-von-Ardenne-Ring, das in der NS-Zeit zu einer nach Hermann Göring benannten Luftnachrichtenkaserne gehörte. Hartmann und mit ihm der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Thomas Colditz, begrüßten die Lösung zum Erhalt der Schule. "Nun kommt es darauf an, die Hausaufgaben zu erledigen", so Hartmann, der damit die Einhaltung der vereinbarten Vorgaben meint.

Noch keine endgültige Bestätigung gibt es dagegen von der Dresdner Regionalstelle der Sächsischen Bildungsagentur (SBA). Deren Vertreter hatten sich gestern mit dem Schulträger, dem "Verein Sozialpädagogischer Projekte" (VSP), sowie mit Elternvertretern und einer Lehrkraft getroffen. Grundlage des Gesprächs, das in einer von allen Teilnehmern gelobten "sachlichen und konstruktiven Atmosphäre" stattgefunden habe, sei das in dieser Woche erstmals überarbeitete Schulkonzept. "Im Ergebnis wurde vereinbart, dass einzelne Punkte in der Konzeption durch den Träger noch präzisiert und ergänzt werden müssen", teilte die SBA mit.

Das Ziel der gemeinsamen Anstrengungen sei, "das besondere pädagogische Interesse dieses Konzeptes der Natur- und Umweltschule zu schärfen", so Bildungsagentur-Sprecherin Katrin Reis. Genau das stand bislang in Frage. Weil es sich zu wenig von staatlichen Schulen unterscheide, lehnte die SBA die Einrichtung der Schule ab. Sie berief sich dabei auf Artikel 7 des Grundgesetzes, wonach private Volksschulen nur zuzulassen sind, wenn die Unterrichtsverwaltung ein "besonderes pädagogisches Interesse" anerkennt.

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Bautzen gab am 11. Juli mit seinem Beschluss der SBA Recht, die daraufhin für Ende August die Schließung der NUS verfügte. Seither setzen sich unter anderem Politiker parteiübergreifend für den Fortbestand der Schule ein. Der Schulträger ging indes in Widerspruch, dem die SBA nun stattgeben und die Schule genehmigen könnte.

"Noch haben wir nichts schwarz auf weiß, sind aber auf einem guten Weg", befand gestern Sigrid Möser vom Schulträgerverein VSP. Kommende Woche Freitag werde es in der Bildungsagentur Dresden eine erneute Beratung mit allen Beteiligten geben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.07.2012

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